Parteien uneins in der Frage des Bankgeheimnisses

  • Dienstag, 3. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Parteien haben an ihren Fraktionssitzungen nach ihrer Position zur Zukunft des Bankgeheimnisses gesucht.

Weitere Themen:

Der Zürcher Konzern Tamedia beteiligt sich an der Westschweizer Edipresse, eine Übernahme ist vorgesehen.

Die Armeewaffe soll im Normalfall von den Armeeangehörigen mit nach Hause genommen werden, findet nach dem Bundes- auch der Ständerat.

Echo Dossier: Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist definitiv auch in Russland angekommen.

Beiträge

  • Parteien ringen mit dem Bankgeheimnis

    Nicht nur der Bundesrat ringt in Sachen Bankgeheimnis mit Worten und Abgrenzungen. Dasselbe gilt auch für zahlreiche National- und Ständeräte.

    Diese kämpfen mit der Antwort auf die Frage, wie es weiter gehen kann oder soll mit dem Bankgeheimnis. «Wie-Weiter?» war die Frage des Tages, am Nachmittag in den Fraktionen.

    Géraldine Eicher

  • Aufbewahrung der Armeewaffe umstritten

    Auch das Parlament ist nicht mehr vollends überzeugt, dass die Armeeangehörigen ihre Waffen in jedem Fall zu Hause aufbewahren sollen.

    Dies nach mehreren Tötungsdelikten mit Sturmgewehren und nachdem letzte Woche eine Volksinitiative eingereicht wurde zum Schutz vor Waffengewalt. Die Debatte im Ständerat hat nun gezeigt, dass kaum jemand mit der heutigen Lösung glücklich ist. Nicht einmal SVP-Verteidigungsminister Ueli Maurer.

    Philipp Burkhardt

  • Tamedia schaut vorwärts in die Zukunft

    Der Zürcher Tamedia-Konzern arbeitet sich weiter gegen Westen vor und übernimmt nur zwei Jahre nach dem Berner Medienhaus Espace nun die welsche Edipresse, das grösste Medienhaus der Romandie. Was will Tamedia? Welche Rolle will der Medienkonzern in der Schweiz spielen?

    Beat Soltermann

  • Kritische Stimmen aus der Romandie

    Ein wesentlicher Teil der welschen Presse fällt mit dem Coup von Tamedia sozusagen in Deutschschweizer Hände. In der Romandie wird dies mehrheitlich kritisch aufgenommen.

    Casper Selg / Martin Heule

  • In Basel ist Fasnacht.

    Basler Fasnacht feiert die Krise

    Wirtschaftskrise, Finanzkollaps, Knatsch ums Bankgeheimnis. Das füllt nicht nur die Zeitungsspalten, das hat auch die Basler Fasnacht und deren Schnitzelbänke inspiriert.

    Beat Giger

  • Kubas Präsident Raúl Castro.

    Regierungsumbildung in Kuba

    Raúl Castro hat die Regierung Kubas unerwartet umgebildet -  nach einem bisher eher ruhigen Jahr an der Spitze des Landes.

    Und Raúl geht nicht zimperlich um mit den Vertrauten des Fidel: Er ersetzt gleich mehrere Schlüsselpositionen. Damit zeigt sich, dass sich täuschte, wer geglaubt hatte, Raúl Castro würde auf Kuba einfach das Erbe seines älteren Bruders verwalten.

    Franco Battel

  • Die Krise hat Russland voll getroffen

    Gegen 10 Millionen Fremdarbeiter aus Tadschikistan, Usbekistan oder Kirgistan haben in den letzten Monaten und Jahren in Russland gearbeitet. Nun, in der Krise, sind diese Menschen nicht mehr willkommen.

    Denn viele Grossbaustellen wurden jetzt zumindest vorübergehend eingestellt. Viele Bauherren haben ihre Insolvenz erklären müssen, niemand will die Investitionen weiterfinanzieren. Zwar hat sich Russlands Regierungschef Putin noch bis vor kurzem bemüht, die Wirtschaftskrise als eine Angelegenheit des Westens darzustellen aber: die Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch Russland extrem getroffen.

    Peter Gysling

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer