Politiker in Europa hadern mit TTIP

  • Freitag, 23. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 23. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 23. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die EU ist gespalten. Im Bild: der österreichische Bundeskanzler Christian Kern (links) und Vize-Kanzler Reinhold Mitterlehner vor Beginn einer Parlamentarischen Enquete zum Thema «CETA und TTIP».

    Politiker in Europa hadern mit TTIP

    Die Kritik am Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist in einzelnen EU-Mitgliedstaaten immer lauter geworden. Nun kommen die EU-Wirtschaftsminister zum Schluss, ein Abschluss der Verhandlungen sei währen der Amtszeit von Präsident Obama wohl unwahrscheinlich.

    Oliver Washington

  • Der Freihandel ist in den USA offenbar allgemein in Verruf gekommen.

    Wachsende Skepsis am TTIP in den USA

    Nicht nur in Europa ist die Kritik am Freihandelsabkommen TTIP lautstark. Auch jenseits des atlantischen Ozeans mehren sich die Stimmen, die TTIP für einen Fehler halten. Aus welcher politischen Ecke kommt die Kritik?

    Beat Soltermann

  • Bundesrat Guy Parmelin äussert sich zu der Administrativuntersuchung der Beschaffung der bodengestützten Luftverteidigung, BODLUV am 22. September 2016.

    Bodluv-«Zwillingslösung»: Parmelin war früher informiert

    Eine Untersuchung hätte Klarheit bringen sollen über den geplanten Kauf des neuen Fliegerabwehrsystems BODLUV. Verteidigungsminister Guy Parmelin sagte, er sei erst Ende März über die so genannte «Zwillingslösung» informiert worden. Der Plan war, zwei Lenkwaffensysteme zu beschaffen.

    Doch der Untersuchungsbericht zeigt, der VBS-Chef kannte die «Zwillingslösung» schon früher.

    Philipp Burkhardt

  • Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Vertrauten Sergej Narischkin zum Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt.

    Putins willkürliche Personalpolitik im Kreml

    Die Duma-Wahlen in Russland waren für Präsident Wladimir Putin ein Erfolg. Seine Partei «Geeintes Russland» erreichte im Parlament eine Zweidrittelsmehrheit. Nun ernennt Putin den bisherigen Präsidenten der Staatsduma, Sergej Narischkin, zum Chef des Auslandgeheimdienstes.

    David Nauer

  • Insgesamt 6500 Bewilligungen für Fachspezialisten aus Drittstaaten ausserhalb der EU stehen im Jahr 2016 zur Verfügung. Symbolbild.

    Überschüssige Kontingente sollen zurück zum Bund

    Bewilligungen für hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten ausserhalb der EU sind begrenzt. Und seit zehn Tagen sind die letzten Reserven des Bundes aufgebraucht. Sofort meldeten Kantone und die Wirtschaft Protest an.

    Der Bund aber weisst darauf hin, dass mehrere Kantone noch über Reserven verfügten.

    Gaudenz Wacker

  • In der Abschiedsrede vor der Uno kam das Thema «Syrien» kaum vor. Barack Obama, der Chef der Supermacht hat hier resigniert.

    UNO-Gipfelwoche: Keine Lösung für die grossen Konflikte

    Eine Woche lang waren die Staats- und Regierungschefs aus aller Welt am East River in New York versammelt. Die jährliche Generaldebatte am Uno-Hauptsitz ist und bleibt ein wichtiges Stelldichein der Spitzenpolitiker. Doch was kam dabei heraus? Viel - und gleichzeitig wenig. Eine Bilanz.

    Fredy Gsteiger

  • Bei Citibank brach der Aktienkurs von 55 US-Dollar auf 97 Cents ein. Trotzdem hat sich das Management mit Boni in der Höhe von 2 Milliarden US-Dollar «belohnt».

    Harvard-Ökonom Friedman: Banken sind «Too Big to Manage»

    Die letzte Finanzkrise war schmerzhaft: Banken verloren Unsummen mit faulen Wertpapieren, brauchten teils Staatshilfe, die Börsen spielten verrückt. Hat man aus der Krise genügend Lehren gezogen? Ganz klar Nein, sagt der Harvard-Ökonom Benjamin Friedman.

    Eveline Kobler

  • Die Handyantennen im Schacht sind kein Ersatz, sondern eine Ergänzung.

    Handyantennen im Senkloch

    Jahr für Jahr verdoppelt sich die Datenmenge, die über die Mobilfunk-Netze genutzt wird. Es drohen Kapazitätsengpässe dort, wo viele Leute gleichzeitig mobile Daten nutzen wollen.

    Für solche Fälle rüstet die Swisscom schon heute auf - mit sogenannten Mikro-Antennen, die im Boden versenkt werden. Kritik kommt von Strahlengegnern.

    Brigitte Mader

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Markus Hofmann