Schwerpunkt: Proteste in Ägypten

  • Samstag, 29. Januar 2011, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. Januar 2011, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 29. Januar 2011, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Ägyptens Präsident Mubarak wechselt die Regierung aus und verhängt eine weitere Ausgangssperre.

Die Protestwelle geht trotzdem weiter. Um das Innenministerium in Kairo wird scharf geschossen. Die Armee bezieht Stellung in den Städten.

Washington muss damit rechnen, mit Mubarak einen langjährigen Verbündeten zu verlieren.

Beiträge

  • Ägypter beharren auf Machtwechsel

    Nach langem Schweigen hat Ägyptens Präsident Husni Mubarak die Auswechslung seiner Regierung angekündigt. Doch das reicht der Protestbewegung offensichtlich nicht.

    Eine neue Ausgangssperre gilt in den grossen Städten des Landes. Doch die Bevölkerung hält sich nicht daran und protestiert den fünften Tag in Folge. Zehntausende fordern eine politische Wende.

    Matthias Kündig

  • Eindrücke aus Kairo

    Trotz massiver Militärpräsenz haben erneut Zehntausende in Kairo lautstark einen Machtwechsel gefordert. Die meisten Kundgebungen verliefen nach Angaben von Nahost-Korrespondentin Iren Meier friedlich.

    Iren Meier

  • Zur Kommunikationslage in Ägypten

  • USA befürchten Folgen für arabischen Raum

    In den USA werden die Entwicklungen in Ägypten mit grosser Aufmerksamkeit verfolgt. Mubarak ist seit Jahrzehnten Washingtons wichtigster Verbündeter im arabischen Raum.

    Israel befürchtet, dass mit dem Autokraten Husni Mubarak ein Garant für Stabilität in der Region verschwinden könnte.

    Peter Voegeli

  • Philipp Hildebrand

    WEF: Kritik an Philipp Hildebrand

    Am Weltwirtschaftsforum in Davos treten die Banker wieder selbstbewusst auf: Sie kritisieren Politiker und Notenbanker und klagen über die neue Bankenregulierung. In der Schweiz richtet sich diese Kritik vor allem an Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand.

    Gründe für Kritik gibt es gemäss den Bankern mehrere: Hildebrand kämpfe seit der Finanzkrise für eine Verschärfung der Bankenregeln; er fordere mehr Kompetenzen für die Nationalbank; er habe erst gerade 20 Milliarden Buchverlust gemacht.

    Eveline Kobler

  • Steueramnestie in der Schweiz

    Wer Schwarzgeld hat, kann dies derzeit den Behörden melden, ohne eine Busse bezahlen zu müssen. Bei Selbstanzeige werden nur die Nachsteuern samt Verzugszinsen fällig, allerdings rückwirkend auf die letzten zehn Jahre.

    Einzelnen Kantonen geht das zu wenig weit. Sie wollen eine grosszügigere Amnestie, damit mehr Steuersünder ihr verborgenes Vermögen deklarieren.

    In Genf setzen sich die bürgerlichen Parteien für solche Zusatzrabatte besonders stark ein, was bei den linken Parteien Empörung auslöst. Im Februar entscheiden die Genfer, wie gross das Auge sein wird, das der Fiskus zudrückt.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Isabelle Jacobi