Serbische Regierung gescheitert

  • Samstag, 8. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 8. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 8. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica hat seinen Rücktritt bekannt gegeben und Neuwahlen gefordert.

Weitere Themen:

In Bellinzona demonstrieren tausende Menschen gegen den Stellenabbau bei SBB Cargo.

Auch in der öffentlichen Verwaltung verdienen Frauen weiterhin deutlich weniger als Männer.

Die USA bemühen sich um die Auslieferung des russischen Waffenhändlers Viktor Bout.

Beiträge

  • Serbischer Regierungschef tritt zurück

    Der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica hat seinen Rücktritt bekannt gegeben und Neuwahlen gefordert.

    Die Regierung sei am Streit über die Beziehung Belgrads zur EU und über das weitere Vorgehen nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovos auseinandergebrochen, erklärte der 63-Jährige.

    Die Frage an Südosteuropa-Korrespondent Walter Müller: Könnte Kostunica jetzt mit der nationalistischen Opposition weiterregieren?

    Martin Durrer

  • Grossdemonstration in Bellinzona.

    Tausende demonstrieren gegen Abbau bei SBB Cargo

    In Bellinzona haben rund 8000 Personen gegen den Stellenabbau bei SBB Cargo demonstriert. Sie wehren sich gegen die Absicht der SBB-Spitze insgesamt 400 Arbeitsplätze abzubauen.

    Im Werk in Bellinzona sollen 126 Stellen gestrichen werden. Die Betroffenen machten deutlich, dass sie die Arbeitsplätze bei den rentablen Industriewerken verteidigen und weiter streiken wollen.

    Die Frage an Tessin-Korrespondent Alexander Grass: Was geht in Bellinzona vor sich, wer ist auf der Strasse?

    Martin Durrer

  • Viktor Bout .

    Waffenhändler Bout: Auslieferung in die USA?

    Der berüchtigte russische Waffenhändler Viktor Bout bleibt während der Ermittlungen vorerst in Thailand in Haft. Er ist vor zwei Tagen in Bangkok verhaftet worden, auf Betreiben der USA.

    Der 41-jährige Bout hat den internationalen Waffenhandel seit dem Fall der Mauer wie kein zweiter organisiert. Nach ihm wurde international jahrelang gefahndet. Das hat das Pentagon aber keineswegs gehindert, über Jahre hinweg Geschäfte mit ihm zu machen. Die Vereinigten Staaten bemühen sich nun trotzdem um seine Auslieferung.

    Peter Voegeli

  • Frauen verdienen weiterhin weniger als Männer

    Männer- und Frauenlöhne klaffen nach wie vor weit auseinander. Sowohl in der Privatwirtschaft, als auch in weiten Teilen der öffentlichen Verwaltung gilt: Frauen verdienen im Durchschnitt fast 20 Prozent weniger als Männer.

    Barbara Widmer

  • Immer weniger Verlage sind bereit, Schweizer Literatur übersetzt auf den Markt zu bringen.

    Literatur aus andern Landesteilen nicht gefragt

    Seit ihrer Gründung unterstützt Pro Helvetia literarische Übersetzungen. In diesem Bereich hat die Stiftung aber plötzlich mehr Geld als Gesuche um Fördergelder.

    Heute sind immer weniger Verlage bereit, Schweizer Literatur übersetzt auf den Markt zu bringen. Deshalb hat Pro Helvetia das Übersetzen für die kommenden vier Jahre zu einem Schwerpunkt erklärt.

    Nadja Fischer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Anneliese Tenisch