Sie steigen wieder – Krankenkassenprämien 2017

  • Montag, 26. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 26. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Unterschiede bei den Prämien sind je nach Alter, Versicherungsmodell und Kanton massiv. Bild: Gesundheitsminister Alain Berset an der Medienkonferenz.

    Sie steigen wieder – Krankenkassenprämien 2017

    Auch nächstes Jahr werden die Krankenkassenprämien ansteigen – um durchschnittlich 4,5 Prozent. Die Unterschiede nach Alter, Versicherungsmodell und Kanton sind massiv. Insbesondere für Kinder und Jugendliche steigen die Prämien stark.

    Monika Zumbrunn

  • Assura gibt sich trotz des Prämienschubs unbesorgt: Sie bleibe gerade bei den jüngeren Versicherten weiterhin konkurrenzfähig, glaubt der Generaldirektor.

    Risikoausgleich verteuert Prämien für die Jungen

    Junge, gesunde Leute haben bisher von besonders tiefen Prämien profitiert. Jetzt steigen ihre Krankenkassen-Prämien im nächsten Jahr besonders stark an. Grund dafür ist der neue Risikoausgleich. Auch Assura, die viertgrösste Krankenkasse der Schweiz, erhöht ihre Prämien deutlich.

    Philip Meyer

  • Wie weiter mit der Altersvorsorge? Der Nationalrat debattiert nach Abstimmungssonntag intensiv.

    Altersvorsorge 2020 - Auftakt der grossen Debatte

    Wer darf wann in Pension gehen, wieviel Geld gibt es nach der Pensionierung, und wer zahlt wieviel für die Renten? Die Gross-Reform Altersvorsorge 2020 muss Antworten bieten auf alle diese grossen Fragen. Im Nationalrat hat eine Debatte begonnen, für die ganze vier Tage eingeplant sind.

    Dominik Meier

  • Ein Tessiner Vorrang für Inländer wird in Italien als eine Beschränkung der Personenfreizügigkeit gewertet. Bild: Grenzgänger am Feierabend an der schweizerisch-italienischen Grenze in Como.

    Italien ärgert sich über die Schweiz

    Italien reagiert auf die Abstimmung über den Inländervorrang im Tessin äusserst verstimmt. Werde an der Personenfreizügigkeit gerüttelt, so sei das Verhältnis Schweiz-EU in Gefahr, sagt etwa der italienische Aussenminister. Er erhält dabei Unterstützung, auch aus Brüssel.

    Franco Battel

  • Der Schweizer Nachrichtendienst wird mächtiger - genügt die Aufsicht?

    Nachrichtendienstgesetz – wer überwacht die Überwacher?

    Nach dem Volks-Ja vom Wochenende hat die Schweiz eine neues Nachrichtendienstgesetz. Dieses erweitert die Kompetenzen der Agenten deutlich: Sie dürfen Telefone und Gespräche in Privaträumen abhören, das Internet überwachen und in Computer eindringen.

    Dabei muss sicher gestellt sein, dass die Überwacher angemessen überwacht werden. Wie macht man das? Das Gespräch mit dem St. Galler Staatsrechtler Rainer Schweizer.

    Isabelle Jacobi

  • Die SRG werde durch grosse ausländische Medienkonzerne herausgefordert; umso wichtiger sei ein Medienunternehmen, das für Swissness einstehe, sagte der Luzerner CVP-Ständerat Konrad Graber.

    Welche Leistungen soll die SRG künftig erbringen?

    Der Ständerat hat den Service-Public-Bericht des Bundesrats diskutiert. Die Landesregierung will grundsätzlich am bestehenden Modell festhalten: Es garantiere journalistische Leistungen in hoher Qualität am besten.

    In der Kleinen Kammer wird diese Haltung breit unterstützt; die SRG muss sich aber auch Kritik gefallen lassen.

    Philipp Burkhardt

  • Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim (Bild) sagte zum Schulbeginn: «Zeigt keinerlei Nachsicht mit Lehrerkollegen, die der Gülen-Bewegung oder der PKK helfen. Lasst sie nicht in eurer Mitte leben!» Und eine Mutter sagt: «Wir bringen unsere Kinder zur Schule, ohne zu wissen, ob da noch Lehrer auf sie warten.»

    Türkei – Schulbeginn im Ausnahmezustand

    Nach den Sommerferien hat in der Türkei für knapp 18 Millionen Schüler und Schülerinnen der Unterricht wieder begonnen. Da nach dem Putschversuch vom 15. Juni zehntausende Lehrkräfte wegen Terrorvorwürfen entlassen oder suspendiert worden sind, herrscht Verunsicherung und Angst.

    Luise Sammann

  • Autofreier Sonntag auf der Place de la Concorde in Paris. Bürgermeisterin Hidalgo stellt noch mehr autofreies Paris in Aussicht.

    Das Zentrum von Paris soll autofrei werden

    In den 1960er-Jahren fand man das in Paris eine gute Idee: Auf der Autobahn der Seine entlang mitten hinein die Stadt. Doch nun sollen die «Berges de la Seine» – das rechte Seine-Ufer – wieder weitgehend Fussgängerinnen und Velofahrern vorbehalten sein.

    Für Bürgermeisterin Anne Hidalgo ist das nur der erste Schritt hin zu einer autofreien Pariser Innenstadt.

    Charles Liebherr

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Tobias Gasser