Streit um Wahl des Nato-Chefs

  • Freitag, 3. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 3. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 3. April 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Nato-Staaten wollen an ihrem Jubiläumsgipfel in Strassburg einen neuen Generalsekretär wählen. Schon im Vorfeld zeichnete sich eine Kontroverse ab.

Weitere Themen:

Wie die Schweiz von der «grauen» auf die «weisse» Liste der so genannten Steueroasen aufsteigen kann.

Armeeminister Ueli Maurer gefällts im Amt und attestiert dem Militär einen Reformstau.

In Tschechien erhoffen sich die Gegner des amerikanischen Radarschirms viel vom Besuch des US-Präsidenten.

Beiträge

  • Keine Lösung im Streit um neuen Nato-Chef

    Im Streit um den künftigen Nato-Generalsekretär zeichnet sich keine Lösung ab. Kurz vor dem Gipfel des Militärbündnisses bekräftigte die Türkei ihr Nein zum dänischen Regierungschef Anders Fogh Rasmussen, der als aussichtsreichster Bewerber gilt.

    Werner van Gent, Fredy Gsteiger

  • OECD-Listen laut Experte unausgegoren

    Die Listen der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) genügten nicht, um «Steueroasen» wirkungsvoll zu bekämpfen, kritisiert Bruno Gurtner vom internationalen Netzwerk für Steuergerechtigkeit.

    Sie seien unvollständig, weil sie nicht alle Kriterien berücksichtigten, die die OECD im Verlauf ihres langjährigen Kampfes für Steuergerechtigkeit aufgestellt hatte. Gurtner vermutet dahinter politische Einflüsse einzelner G-20-Staaten.

    Susanne Giger

  • Viel gelernt seit der grossen Depression

    Den jüngsten Krisengipfel in London werte er anders als viele Politiker nicht als Grosserfolg, sagt Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Im Gegensatz zum Londoner Krisengipfel von 1933 sei er aber kein Misserfolg.

    Er rechne daher nicht damit, dass die Welt in eine Depression wie die in den 1930er-Jahre schlittere, so Straumann weiter. In der aktuellen Krise hätten die einzelnen Länder schneller reagiert und enger zusammengearbeitet.

    Martin Durrer

  • Grosse Erwartungen an Obama in Tschechien

    Beim Besuch von US-Präsident Barack Obama in Tschechien wird sich alles um die geplante Raketenabwehr drehen. Gegner erhoffen sich viel von dem neuen Präsidenten.

    Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist Obama das Projekt einer US-Raketenabwehr in Osteuropa nicht so wichtig. Er hat es bereits zurückgestuft, nachdem die Regierungen in Polen und in Tschechien mit ihrer Unterstützung für die Anlage ihre eigenen Bevölkerungen verärgert hatten.

    Nach dem Nato-Gipfel in Strassburg reist Obama am weiter nach Prag, wo ein EU-USA-Gipfel stattfindet.

    Marc Lehmann

  • Maurers Kritiker sind verstummt

    Die Wahl Ueli Maurers in den Bundesrat weckte bei der SVP grosse Hoffnungen und bei der Linken grosse Sorgen. Inzwischen ist Maurer hundert Tage schon Verteidigungsminister. Die linke Kritik scheint verstummt, das Lob aus den eigenen Reihen fällt weniger euphorisch aus.

    Pascal Krauthammer

  • Mexiko im Griff der Drogenmafia

    Der Drogenkrieg lähmt Mexiko. Ganze Städte und Regionen sind im Griff des organisierten Verbrechens.

    Besonders sensibel ist die Grenze im Norden, denn ein grosser Teil der Drogen wird in den USA abgesetzt. In der Grenzstadt Ciudad Juarez kämpfen Armee und Polizei derzeit um die Vorherrschaft über das Terrain.

    Michael Castritius

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer