Striktes Rauchverbot in Restaurants

  • Dienstag, 4. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 4. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Ständerat will ein Rauchverbot in Restaurants und Bars. Er hat das Gesetz über den Schutz vor Passivrauchen klar gut geheissen.

Weitere Themen:

Ecuador und Venezuela haben die Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen.

Im Kampf gegen die Steuerflucht will die EU ihre Richtlinien schneller verschärfen als geplant.

Dass das Pentagon Airbusse statt Boeings kaufen will, sorgt im US-Kongress für rote Köpfe.

Beiträge

  • Rauchen nur noch in Fumoirs

    Der Ständerat ist für ein striktes Rauchverbot in Restaurants. Er hat ein strenges Gesetz verabschiedet, das keine Ausnahmen zulassen will. Künftig darf nur noch in abgetrennten Räumen geraucht werden.

    Raucher-Restaurants sind künftig verboten, abgetrennte Fumoirs hingegen zugelassen. Wer gegen das Gesetz verstösst, kann mit einer Busse von bis zu 1000 Franken bestraft werden.

    Die Vorlage geht zurück an den Nationalrat. Dieser hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, Raucher-Betriebe zuzulassen, wenn es unmöglich oder unzumutbar sei, Raucher- und Nichtraucher-Räume zu trennen.

    Géraldine Eicher

  • Steueroasen profitieren von Schwarzgeld.

    Brüssel macht Tempo im Kampf gegen Steuerflucht

    Die Schlupflöcher für Steuerflucht sollen in der EU schneller gestopft werden als geplant. Darauf haben sich die europäischen Finanzminister geeinigt.

    Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück forderte von seinen europäischen Kollegen ein gemeinsames Vorgehen gegen Steuer-Hinterziehung und Steueroasen. Die Schweiz, die ebenfalls als Steueroase gilt, dürfte damit noch stärker unter Druck geraten.

    Ruedi Mäder

  • Kolumbien-Krise spitzt sich zu

    Im Streit um einen Einsatz kolumbianischer Truppen in Ecuador ist der Ton rauher geworden. Ecuador und Venezuela brachen die diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien ab.

    Im Gegenzug warf Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe seinem venezolanischen Amtskollegen Hugo Chavez vor, er habe die kolumbianischen Farc-Rebellen finanziell unterstützt. Deshalb wolle er ihn wegen Unterstützung von Völkermord anklagen. 

    Der Konflikt hatte sich an einer Kurzaktion kolumbianischer Soldaten auf ecuadorianischem Gebiet entzündet. Die Soldaten töteten dort die Nummer Zwei der kolumbianischen Farc-Rebellen. Daraufhin entsandten Venezuela und Ecuador Truppen an ihre Grenzen zu Kolumbien.

  • Kritik an US-Luftwaffe wegen Auftrag an Europa

    Die Vergabe eines Grossauftrags an den europäischen Flugzeugbauer EADS statt an die amerikanische Boeing hat im US-Kongress heftige Kritik ausgelöst.

    EADS darf der US-Armee 179 Tank-Flugzeuge im Wert von 40 Milliarden Dollar liefern. Der amerikanische Konkurrent Boeing, der üblicherweise die US-Streitkräfte beliefert, ging leer aus. Vor allem die Demokraten sind empört und fürchten um die einheimischen Arbeitsplätze.

    Peter Voegeli

  • Neue Hoffnung für Simbabwe

    Der Herausforderer von Diktator Robert Mugabe bei der Präsidentenwahl in Simbabwe gewinnt trotz massiver Behinderungen durch die Regierung an Unterstützung.

    In Simbabwe fehlt es praktisch an allem, auch die Geldscheine werden bei einer Inflation von über 100 000 Prozent knapp. Nun lässt die Kandidatur des ehemaligen Wirtschaftsministers Simba Makoni für das Präsidentenamt die Bevölkerung wieder hoffen.

    Ruedi Küng

  • Keine Entspannung zwischen West und Ost erwartet

    Dmitri Medwedew hat nach seinem Sieg der Präsidentenwahl kaum Hinweise auf einen Kurswechsel in Russland gegeben. Eine Entspannung des West-Ost-Verhältnisses wird nicht erwartet.

    Zwischen Russland und dem Westen gibt es zurzeit viele Streitpunkte. Der abtretende Präsident Wladimir Putin hat in den letzten Amtsjahren seine Rhetorik zusehends verschärft und mit immer neuen Provokationen Aufsehen erregt.

    Fredy Gsteiger

  • Leise Stimme gegen radikale Islamisten

    Die radikalen gewalttätigen Muslime sind eine kleine Minderheit, trotzdem prägen sie das Bild des Islam. Sie übertönen die gemässigten Stimmen im Islam. Eine dieser leiseren Stimmen gehört Muhammad Habash in Damaskus.

    Habash ist muslimischer Geistlicher und Politiker, Imam und Parlamentarier. In der syrischen Hauptstadt leitet er ein islamisches Studienzentrum, das vor allem den inner-islamischen Dialog fördern will.

    Iren Meier

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber