Stunde der Wahrheit für die Griechen - noch härteres Sparprogramm

  • Mittwoch, 3. März 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 3. März 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 3. März 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Griechenland präsentiert die Regierung weitere Sparpläne: Die Mehrwertsteuer steigt von 19 auf 21 Prozent, Steuern auf Alkohol, Tabak, Benzin und Luxusgüter sind vorgesehen, und die Gehälter der Staatsangestellten werden gekürzt.

Weitere Themen:

Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte verlangt, dass die UBS die Kosten des Steuerstreits mit den USA vollumfänglich übernimmt, es geht um etwa 37 Millionen Franken.

Zwei Drittel der Pakistaner sind jünger als 30. Was für Träume haben junge Menschen in einem so krisengeschüttelten Land? Mit welchen Schwierigkeiten kämpfen sie in ihrem Altag? Wie vergnügen sie sich?

Beiträge

  • PUK zur Finanzkrise: Nullentscheid

    Mit grosser Spannung wurde der Entscheid erwartet - und nun dies: Das Büro des Ständerats hat noch nicht entschieden, ob es eine PUK will, oder nicht.

    So bleibt vorderhand unbestimmt, ob die Vorgänge während der Bankenkrise rund um die UBS durch eine parlamentarische Untersuchungskommission PUK aufgearbeitet werden oder nicht. Man wurde sich nicht einig.

    Elisabeth Pestalozzi und Philipp Burkhardt

  • Herkules-Aufgaben für Griechenland

    Die EU verlangt von Athen, das Haushaltsdefizit innerhalb dreier Jahre unter die Marke von drei Prozent des Bruttoinlandproduktes zu drücken. Eine herkulische Aufgabe.

    Griechenlands Premier Papandreou auferlegte seinem Land deshalb heute diverse Sparmassnahmen. Verschiedene Steuern werden erhöht, z.B. die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent, Renten werden eingefroren, viele Lohnzuschläge im öffentlichen Dienst um ein Drittel gekürzt.

    Philipp Scholkmann fragte die griechische Wirtschaftsjournalistin Kaki Bali in Saloniki nach ihrer Reaktion.

    Philipp Scholkmann

  • Warum soll Griechenland anders handeln als der Rest der EU?

    Die griechische Regierung soll ihre Sparanstrengungen verstärken, obwohl man jetzt, in der Krise, fast überall den umgekehrten Weg gewählt hat: mehr Staatsausgaben, weniger Steuern.

    Wenn die Wirtschaft harzt, springt der Staat ein. Antizyklisches Verhalten nennen Ökonomen das, und empfehlen es fast in jedem Fall.

    Warum gilt das für Griechenland nicht?

    Urs Bruderer stellt die Frage André Sapir. Er ist Ökonom an der freien Universität Brüssel und war Berater der EU-Kommission.

    Urs Bruderer

  • Auch Grossbritannien steht unter wachsendem Druck

    Griechenland trifft es am härtesten, doch auch andere Länder sind von Schulden geplagt. Die Euroländer Spanien und Portugal stehen vor gewaltigen Problemen. Unter wachsenden Druck geriet in den letzten Tagen auch Grossbritannien.

    Die Spekulanten setzen sich vom britischen Pfund ab, die Währung hat in den letzten Tagen stark an Wert eingebüsst.

    Martin Alioth

  • Berufslehre für Sans-Papiers in Lausanne

    Berufslehren für Sans-Papiers. Ein Schritt , den die Stadt Lausanne vor wenigen Wochen bereits getan hat. Jugendliche Sans-Papiers dürfen dort ab 2011 in der Stadtverwaltung eine Lehre absolvieren. Ein Schritt aber auch, der in der Westschweiz heftige Reaktionen auslöste.

    Patrick Mülhauser

  • UBS soll die Kosten im Steuerstreit mit den USA bezahlen

    Die UBS soll für die Arbeiten der Bundesbehörden im Steuerstreit mit den USA 37 Millionen Franken bezahlen. Das fordert die parlamentarische Finanzdelegation.

    Pascal Krauthammer

  • Die Träume von Pakistans Jugend

    Pakistan steckt in einer tiefen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Krise. Es fehlt an Arbeitsplätzen und Zukunftsperspektiven. Dabei sind zwei Drittel der Pakistaner jünger als 30.

    Was für Träume haben junge Menschen in einem so krisengeschüttelten Land? Mit welchen Schwierigkeiten kämpfen sie in ihrem Alltag, und wie vergnügen sie sich?

    Karin Wenger

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Roman Fillinger