Südafrika – Jacob Zuma gerät unter Druck

  • Mittwoch, 2. November 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 2. November 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 2. November 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ein neuer Bericht leuchtet in die dunklen Ecken von Jacob Zumas Korruption, tausende fordern seinen Rücktritt.

    Südafrika – Jacob Zuma gerät unter Druck

    Korruptionsvorwürfe an die Adresse des südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma sind nichts Neues, die Rücktrittsforderungan auch nicht. Ein Bericht, den die Behörden auf Geheiss eines Gerichts veröffentlichten mussten, zeigt nun das Ausmass der Korruption.

    Leonie March

  • Der Druck auf digitale Finanzfirmen sinkt. Der Bundesrat will sie weniger stark regulieren als die Banken.

    Geldgeschäfte im Wandel – neue Regeln für Fintech-Branche

    An Ladenkassen bezahlt man mit dem Smartphone; Online-Einkäufe werden mit virtuellem Geld getätigt, und wer ein Projekt finanzieren will, sucht Geld via Crowdfunding im Netz. Nicht Banken treiben diese Entwicklung an, sondern sogenannte Fintech-Unternehmen.

    Für sie will der Bundesrat neue Rahmenbedingungen schaffen. Wie reagiert die Branche?

    Eveline Kobler

  •  Die Angstzustände, die Panikattacken, die Albträume, quälen den ehemaligen Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen (Bild) auch heute noch – 50 Jahre danach.

    Medikamententests in der Psychiatrie – Albträume inbegriffen

    Die Medikamentenversuche in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen ab den 1950er-Jahren haben ein grösseres Ausmass als bisher angenommen: Es wurden mehr Substanzen getestet – und es waren weitaus mehr Patienten involviert. Einer von ihnen ist Walter Emmisberger.

    Der heute 60-Jährige lebt in Fehraltorf im Kanton Zürich, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Die Versuche von damals quälen ihn bis heute.

    Medikamententests an mehr als 1600 Menschen, in einer Klinik und ohne Einwilligung der Testpersonen – ohne dass jemand eingreift. Wäre so etwas heute noch möglich?

    Peter Maurer und Judith Huber

  • Der Bundesrat erntet für seinen kleinen Schritt in Sachen Eritrea Kritik, und zwar von verschiedenen Seiten.

    Kleine Schritte – neuer Anlauf in der Eritrea-Politik

    Mit kleinen Entwicklungshilfeprojekten will der Bundesrat versuchen, die Menschenrechtslage in Eritrea zu verbessern. Die Schweiz möchte nämlich abgewiesene Asylsuchende in ihre Heimat zurückschaffen können. Die Kritik auf diese Pläne lässt nicht auf sich warten.

    Curdin Vincenz

  • Staatsempfang für den schweizerischen Bundespräsidenten. Angnela Merkel und Johann Schneider-Ammann auf dem roten Teppich vor der Ehrengarde.

    Berlin – roter Teppich für den Schweizer Bundespäsidenten

    Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und Wissenschaftsministerin Johanna Wanka getroffen.

    Seine Botschaft: Bern kann und will eine eurokompatible Umsetzung der SVP-Initiative «gegen Masseinwanderung» nicht mit einem globalen Rahmenabkommen Schweiz-EU verbinden.

    Peter Voegeli

  • «Wir sind Peshmerga. Wenn wir uns gleich verhalten, wie die Terroristen, gibt es keinen Unterschied mehr», sagt einer aus der Truppe der Peshmergas. Symbolbild: Militärisches Training für die kurdischen Peshmerga-Truppen in Irak.

    «Geneva Call» – Kurs in Respekt vis-à-vis der Zivilbevölkerung

    Der «Islamische Staat» lässt foltern, hinrichten und missbraucht die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde – auch im Kampf um die irakische Stadt Mossul. Allerdings scheinen auch die Gegner des IS das humanitäre Völkerrecht zu missachten.

    Die Genfer Menschenrechtsorganisation «Geneva Call» unterrichtet schiitische Milizen und kurdische Peshmerga in verhältnismässiger Kriegsführung.

    Philipp Scholkmann

  • Die plötzliche Informationsflut der eigentlich verschwiegenen Behörde FBI löst unterschiedlichste Reaktionen aus.

    Das FBI mischt den Präsidentschaftswahlkampf auf

    Nur sechs Tage vor der Wahl beeinflusst das FBI den Wahlkampf wie niemand sonst: Am Wochenende machte FBI-Chef James Comey publik, dass er eine neue Untersuchung gegen Hillary Clinton einleite. Seither jagt eine spektakuläre Information aus dem Innern des FBI die nächste. Wieso gerade jetzt?

    Beat Soltermann

  • In Afrika interessiert man sich für Aussenpolitik: «Die Afrikanische Union muss umgehend Wahlbeobachter in die USA schicken, um Transparenz und Fairness zu garantieren», schlägt Lucy aus Ruanda in ihrem Tweet vor.

    Tipps aus Afrika – für Recht und Ordnung in den USA

    Auch in Afrika, wo Vorwürfe über sexuellen Missbrauch, Korruption und Wahlmanipulation zum politischen Alltag gehören, sind die US-Präsidentschaftswahlen Thema. Dass in den USA ähnliche Töne den Wahlkampf prägen wie in Afrika, provoziert ironische Kommentare.

    Auf Twitter kursieren tausende Vorschläge, wie Afrika Recht und Ordnung in die USA zurückbringen könnte.

    Patrik Wülser

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser