SVP schickt Blocher und Maurer ins Bundesratsrennen

  • Donnerstag, 27. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die bundeshäusliche SVP-Fraktion portiert neben Christoph Blocher auch Ueli Maurer als mögliche Nachfolger für den freiwerdenden Sitz von Bundesrat Samuel Schmid.

Weitere Themen

Hinter den Terroranschlägen in Mumbai stecken islamische Extremisten.

Das irakische Parlament heisst Rückzugspläne der US-Truppen gut.

UBS-Aktionäre unterstützten 6-Milliarden-Rettungsplan des Bundes.

Beiträge

  • Die SVP stellt ihre Bundesratskandidaten vor

    Neben Christoph Blocher hat die eidgenössische SVP-Fraktion nun auch Ueli Maurer zum offiziellen Bundesratskandidaten der Partei aufgestellt. Am 10. Dezember wird dann die vereinigte Bundesversammlung entscheiden, wer den frei werdenen Bundesratssitz von Samuel Schmid übernehmen wird.

    Geraldine Eicher

  • Weshalb ist Ueli Maurer wählbar?

    Mit Ueli Maurer geht neben Christoph Blocher ein Favorit der SVP ins Rennen um den Bundesratssitz. Ihm werden grosse Chancen für die Wahl zugesprochen.

    Dieter Kohler

  • Ein Luxus-Hotel in Mumbai war auch Ziel der Terroranschläge.

    Mumbai erlebt einen Alptraum

    Verschiedene Anschläge in der indischen Finanzmetropole Mumbai haben rund 100 Tote und 300 Verletzte gefordert. Der Anschlag war detailliert geplant und hatte mehrere neuralgische Punkte der Stadt als Ziel.

    Robert Stähli

  • Die Gruppe hinter den Terroanschlägen von Mumbai

    Zu den Anschlägen in Mumbai hat sich eine bislang nicht in Erscheinung getretene muslimische Gruppe Namens «Deccan Mudschaheddin» bekannt.

    Inwiefern sie mit den «Indischen Mudschaheddin» vernetzt ist, welche in den vergangenen Monaten in der Hauptstadt Neu Dehli Anschläge verübt hat, ist noch unklar.

    Clemens Spiess, Dozent für politische Wissenschaft am Südasien-Institut der Uni Heidelberg, über die Glaubwürdigkeit des Bekennerschreibens und die Hintergründe dieses Anschlags.

    Martin Durrer

  • Irakisches Parlament verabschiedet US-Truppen-Abzug

    Nach monatelangen Debatten stehen nun die Bedingungen für den Einsatz der US-Soldaten im Irak nach Ablauf des UN-Mandats Ende 2008 fest. Das Abkommen schränkt die Machtbefugnisse der amerikanischen Soldaten ein und sieht ihren Schrittweisen Abzug bis Ende 2011 vor.

    Momentan sind knapp 150 000 US-Soldaten im Irak stationiert. Die Truppenkontingente aus anderen Staaten werden voraussichtlich - mit Ausnahme der Briten - bis zum Jahresende das Land verlassen.

    Die Abstimmung in Bagdad wurde vom Protest der Fraktion des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr überschattet. Die 30 Abgeordneten der Bewegung, die enge Beziehungen zum Iran unterhält, störten den Parlamentsbetrieb erheblich.

    Ruedi Mäder

  • UBS-Aktionäre stimmen Rettungsplan zu

    An der vierten Generalversammlung der UBS in diesem Jahr stimmten von den 2835 anwesenden Aktionären 98% der 6-Milliarden-Beteiligung des Bundes zu. Mit diesem Rettungspaket soll das Vertrauen in die UBS auf dem Markt und bei den Kunden wiederhergestellt werden.

    Doch die Aktionäre profitierten von der Gelegenheit und liessen ihrem Ärger über Managerlöhne und Boni freien Lauf, wenn auch ungewohnt sachlich.

    Martin Stucki

  • EU-Innenminister heissen Schweiz in Schengen-Raum Willkommen

    Die 27 EU-Innenminister haben der Schweiz grünes Licht für den Beitritt zum Schengen-Raum gegeben. Damit fallen ab kommendem 12. Dezember Grenzkontrollen zwischen der Schweiz und den benachbarten EU-Ländern weg. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf zeigte sich erfreut.

    Schatten auf den Entscheid wirft jedoch die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit.

    Die Arbeit der Schweizer Grenzwacht hat sich bereits vor einigen Jahren an die neue Situation angepasst, weg von der statischen Kontrolle an den Grenzübergängen, hin zu mobilen Kontrollen, der sogenannten Schleierfahndung.

    Monika Zumbrunn

  • Durch die Altstadt von Genua

    Als der Hafen von Genua noch der wichtigste und grösste am Mittelmeer war, gehörte auch deren Altstadt zu den grössten in Europa. Doch mit dem Niedergang des Hafens in den 1970er Jahren verlor auch das historische Stadtzentrum an Bedeutung.

    Heute gehört die Altstadt mit ihren prunkvollen Palazzi zum Unesco-Weltkultur-Erbe und erlebt einen Aufschwung. Zahlreiche Häuser wurden renoviert, das Zentrum wurde wieder attraktiv - als Wohnlage und für Touristen. Doch noch hat der Aufschwung nicht die ganze Altstadt erfasst.

    Christina Caprez

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger