Swissgrid fährt den Netzausbau herunter

  • Donnerstag, 30. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 30. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Keine Stromleitungen auf Vorrat: Die Netzbetreiberin Swissgrid ändert ihre Strategie.

    Swissgrid fährt den Netzausbau herunter

    Die nationale Stromnetz-Betreiberin Swissgrid will in den nächsten zehn Jahren weniger Hochspannungsleitungen bauen als ursprünglich geplant. Statt 21 Projekte verfolgt sie nur noch deren 13 weiter. Neue Leitungen werden erst gebaut, wenn die bestehenden optimiert oder verstärkt sind.

    Klaus Bonanomi und Christian von Burg

  • Offen ist, ob Baltisser und Bär das Urteil weiterziehen. Zunächst wollen sie die schriftliche Urteilsbegründung des Berner Regionalgerichts abwarten.

    SVP-Kader wegen Rassendiskriminierung verurteilt

    Mit dem Inserat «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» haben sich SVP-Generalsekretär Martin Baltisser und seine Stellvertreterin Silvia Bär der Rassendiskriminierung schuldig gemacht. Das Berner Regionalgericht hat die beiden zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.

    Samuel Burri

  • Die nepalesische Hauptstadt Kathmandu aus der Luft.

    Hätte sich Nepal vor Erdbeben schützen können?

    Viele Nepalesinnen und Nepalesen fühlen sich von ihrer Regierung im Stich gelassen. Auch, weil das LAnd schlecht vorbereitet war für die absehbare Katastrophe.

    Aber wie weit kann ein Entwicklungsland überhaupt vorsorgen? Gespräch mit dem Seismologen Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam.

    Ursula Hürzeler

  • Koigi wa Wamwere auf einem Bild von 1997, neben ihm sein Sohn und seine Mutter. Der ehemalige kenianische Finanzminister sass für seine Überzeugungen elf Jahre im Gefängnis.

    «Gier ist die Triebfeder afrikanischer Politiker»

    Über 800 Menschen ertrinken am 20. April im Mittelmeer. Der grössten kenianische Zeitung ist das Unglück eine magere Agenturmeldung wert. Ebenso mager sind die Wortmeldungen der Regierungen in Afrika. Das Grund sei einfach, meint der kenianische Publizist Koigi wa Wamwere.

    Patrik Wülser

  • Die Parade in der vietnamesischen Hauptstadt Ho Chi Minh City - ehemals Saigon - zum 40. Jahrestag des Siegs gegen Südvietnam und die USA.

    Vietnam feiert den Sieg vor 40 Jahren

    Am 30. April 1975 hisste der Vietcong seine Fahne auf dem Präsidentenpalast im damaligen Saigon. Damit war die Niederlage des südvietnamesischen Regimes und des Verbündeten USA besiegelt.

    Sowohl 70-jährige Männer als auch 20-jährige Studentinnen zeigen sich heute patriotisch und sind stolz auf den kommunistischen Sieg.

    Udo Schmidt

  • Die EU ist grösser geworden und beschäftigt sich mit mehr Themen; das macht sie komplizierter - zu kompliziert für Boulevardmedien. Die TV-Berichterstattung weicht vermehrt auf Nebenschauplätze aus, wie etwa die Regeln zur Gurkenkrümmung – und sie neigt zum Skandalisieren, sagt Studienautor John Lloyd.

    Brüsseler Journalismus im Wandel

    Die Europäische Union kommt in letzter Zeit schlecht weg in den Medien: In Griechenland etwa wird sie geschmäht, in Grossbritannien verspottet, auch in Frankreich oder Deutschland wird die Kritik lauter.

    Dass das nicht nur an der EU, ihrem Personal und ihren Entscheiden liegt, zeigt eine Studie des Reuters Institute in Oxford.

    Fredy Gsteiger

  • Verkehrschaos in der libanesischen Hauptstadt Beirut.

    Der Kampf gegen das «Fahren à la Libanaise»

    Der kleine Mittelmeerstaat Libanon hat seit einem Jahr keinen Präsidenten und keine ordentliche Regierung mehr. Seit letzter Woche gibt es aber ein neues Strassenverkehrsgesetz. Mit einem Katalog von saftigen Bussen.

    Philipp Scholkmann

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Marcel Jegge