Trotz Repression: Strassenproteste in Ägypten gehen weiter

  • Donnerstag, 27. Januar 2011, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. Januar 2011, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. Januar 2011, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Was kann der diskreditierte Westen tun, um den demokratischen Aufbruch zu unterstützen?

Weitere Themen:

Eurokrise: Kann Griechenland noch geholfen werden ohne Umschuldung?

Budgetkrise: Sind die USA eigentlich noch kreditwürdig?

Die Wirtschaftshistorikerin Carmen Reinhart über 800 Jahre Finanzkrisen.

Beiträge

  • Die Proteste in Ägypten gehen weiter

    Wenn Hosni Mubarak geglaubt hatte, seine Schergen vermöchten die Proteste niederzuschlagen, so hat er sich getäuscht. Trotz massiver Repression, auch am dritten Tag demonstrierten Mutige gegen das Regime. In Suez zündeten aufgebrachte Demonstranten einen Polizeiposten an.

    Auch aus Ismailia wurden Zusammenstösse gemeldet. Und zum Freitagsgebet ist ein neuer grosser Protesttag geplant.

    Jürgen Stryjak, ARD

  • Die westliche Stabilitätspolitik und deren Preis

    Die Nervosität im Präsidentenpalast in Kairo und jene im Weissen Haus in Washington dürfte gross sein. Ägypten ist seit Jahrzehnten die wichtigste Stütze der Amerikaner in der Region - ungeachtet des permanenten Ausnahmezustands, mit dem der Autokrat Mubarak alle Opposition unterdrückte.

    Gespräch mit dem Strategie- und Nahostexperten Volker Perthes. Er ist Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Philipp Scholkmann

  • Was tun gegen Staatsdefizite und Euroschwäche?

    Die Schuldenkrise in Europa und der schwache Euro dominieren das WEF in Davos. Auch am Donnerstag haben wieder diverse Minister, Notenbank-Präsidenten, Manager und Ökonomen auf Podien darüber debattiert, wie Europa am besten aus der Krise herauskommt.

    Dabei spürt man: Die Gemüter sind erhitzt, die Anspannung bei den Mächtigen der Welt ist gross.

    Eveline Kobler

  • Finanzkrise: Die Einschätzungen einer Finanzhistorikerin

    Die Geschichte wiederhole sich nicht, aber sie reime sich, soll Mark Twain einst gesagt haben. Im Fall von Finanzkrisen habe das was an sich. Davon ist die amerikanische Wirtschaftsprofessorin Carmen Reinhart von der University of Maryland überzeugt.

    Sie ist Krisen-Expertin und hat zusammen mit ihrem Harvard-Kollege Ken Rogoff die Finanzkrisen der letzten 800 Jahre miteinander verglichen und erstaunliche Parallen in deren Verlauf ausgemacht.

    Beat Soltermann

  • Das Rekorddefizit der USA

    Die Arbeitslosigkeit und das enorme Defizit sind die Hauptprobleme der USA. Das überparteiliche Rechnungshof des Kongresses hat ein sehr schwarzes Bild voller roter Zahlen gezeichnet.

    Peter Voegeli

  • Skandal um Silvio Berlusconi weitet sich aus

    Die Staatsanwälte in Mailand haben neue Abhör- und Vernehmungsprotokolle über das Privatleben von Silvio Berlusconi veröffentlicht. So soll sich der Regierungschef nicht nur mit einer, sondern mit zwei minderjährigen Prostituierten eingelassen haben.

    Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass ihn eine inzwischen 18jährige Marokanerin deswegen erpresst hat. Berlusconi schlägt zurück und bezichtigt die Ermittler, seine politische Karriere aus Rache zerstören zu wollen.

    Massimo Agostinis

  • Novartis zeigt starkes Wachstum

    Rund zehn Milliarden Dollar Gewinn hat Novartis letztes Jahr gemacht. Und das soll so bleiben, verspricht der neue Novartis-Chef Joe Jimenez. Aber dieses Jahr verliert der Verkaufsschlager «Diovan» in Europa den Patentschutz.

    Nachahmerprodukte werden dem Blutdruck-Medikament, das allein letztes Jahr Novartis mit sechs Milliarden Umsatz einen Fünftel des ganzen Pharmabereiches brachte, Konkurrenz machen. Doch neue, teure Spezialmedikamente mit hohen Margen sollen dafür sorgen, dass die Gewinne weiter sprudeln.

    Thomas Oberer

  • Studie zu gentechnisch verändertem Weizen

    Im Auftrag des Bundesrates erforschten Schweizer Wissenschaftler vier Jahre lang Nutzen und Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen. Zentral waren zwei grossangelegte Freisetzungsversuche von gentechnisch verändertem Weizen.

    Insbesondere sollte der Frage nachgegangen werden, ob dieser eine Gefahr für die Umwelt darstellen könnte. Jetzt haben die Forscher zum ersten Mal öffentlich über ihre Resultate gesprochen, aber noch keine abschliessende Antwort auf diese heikle Frage gegeben.

    Christian Heuss

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Marcel Jegge