Tschechien unterschreibt den EU-Vertrag

  • Dienstag, 3. November 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. November 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. November 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nachdem der tschechische Präsident Vaclav Klaus den EU-Reformvertrag unterschrieben hat, dürfte das Lissabon-Abkommen im Dezember in Kraft treten.

Weitere Themen:

Die UBS verliert weitere Kundengelder.

Das Verkehrsministerium fordert mehr Mittel für die Infrastruktur.

Der Investor Warren Buffet setzt 44 Milliarden auf den öffentlichen Güterverkehr.

Ein europäisches Urteil gegen Kruzifixe in italienischen Schulen sorgt für Diskussionen.

Beiträge

  • Grünes Licht für EU-Vertrag von Lissabon

    Kurz, nachdem das tschechische Verfassungsgericht entschied, dass der EU-Vertrag von Lissabon verfassungskonform sei, unterschrieb Präsident Klaus das Papier. Damit wird der Lissabon-Vertrag, die neue Grundordnung der EU, nächsten Monat in Kraft treten.

    Ein Gespräch mit Sarah Seeger, EU-Spezialistin am Zentrum für angewandte Politikforschung in München.

    Casper Selg / Sarah Seeger

  • Die UBS tut sich weiter schwer

    Die UBS hat im 3. Quartal des Jahres 564 Millionen Franken Verlust gemacht. Im selben Zeitraum flossen auch wieder Kundengelder in Höhe von fast 37 Milliarden Franken ab. Das zeigt: die UBS ist noch weit weg von der Normalität.

    Urs Siegrist

  • Anthropologe Lévi-Strauss ist tot

    Der französische Philosoph und Anthropologe Claude Lévi-Strauss ist kurz vor seinem 101. Geburtstag gestorben. Lévi-Strauss, der als Vater der modernen Anthropologie und Begründer des ethnologischen Strukturalismus gilt, ist vor allem mit seinen Studien von Naturvölkern bekannt geworden.

    Ein Gespräch mit Andreas Isenschmid, er ist Kulturredaktor bei der «NZZ am Sonntag».

    Casper Selg / Andreas Isenschmid

  • Sieg der Camionneure gegen den Bund

    Das Bundesverwaltungsgericht hat Beschwerden des Transportgewerbes gegen eine Erhöhung der LSVA gutgeheissen. Bundesrat Leuenberger wertet das Urteil als Rückschlag für die Verlagerungspolitik von der Strasse auf die Schiene.

    Die Schweizer Stimmberechtigten haben mehrmals Ja gesagt zu einer Leistungsabhängigen Abgabe für den Schwerverkehr auf den Strassen. Diese LSVA ist zentraler Bestandteil der Verlagerungs-Politik, der Bemühungen also, den Güterverkehr vermehrt auf die Schiene zu bringen.

    Alexander Grass

  • Verkehrsabgaben der Zukunft

    Verkehrsminister Moritz Leuenberger hat seine Vorstellungen von den Verkehrsabgaben der Zukunft skizziert. «Mobility Pricing» soll den künftigen Ausbau der Infrastruktur finanzieren und den Verkehr auf Strasse und Schiene in die richtigen Bahnen lenken.

    Pascal Krauthammer

  • Warren Buffett investiert 44 Milliarden in den Schienen-Güterv...

    Der zweitreichste Mann der Welt, Warren Buffett, ist an der US-Eisenbahngesellschaft Union Pacific bereits beteiligt, nun lässt er wissen, dass er sich für 44 Milliarden Dollar auch noch den Riesen Burlington Northern, Santa Fe kauft.

    Eine Spekulation auf die Zukunft des Schienenverkehrs, scheint es.

    Max Akermann

  • Strassburg verbietet Kruzifixe in Italiens Schulen

    Kruzifixe in öffentlichen Schulen Italiens verstossen laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen das Gebot der Religions- und Bildungsfreiheit in Europa.

    Mit dieser Entscheidung gab ein Gremium aus sieben Richtern der Beschwerde einer Mutter zweier Kinder statt, die zuvor vor dem italienischen Verfassungsgericht gescheitert war. Die Regierung in Rom wurde zur Zahlung einer Entschädigung von 5000 Euro verurteilt. Das Gericht forderte allerdings nicht die Entfernung sämtlicher Kruzifixe.

    Das italienische Bildungsministerium reagierte empört und verbat sich die Verurteilung. «Das Kreuz in den italienischen Schulklassen ist ein Symbol unserer Tradition». Rom kündigte an, in die Berufung gehen zu wollen.

    Massimo Agostinis

  • Gelassenheit im Herzen der USA

    Vor einem Jahr, am 4. November, wählten die USA einen jungen Schwarzen zum Präsidenten. Einen Mann, der vieles versprochen hatte und dem man nun immer mehr vorwirft, dass er seine Versprechen nicht einlöse. Man ist unzufrieden. Aber nicht überall.

    Ausgerechnet in einem der konservativsten Landstriche herrscht Gelassenheit: In der Oklahoma Panhandle, in der Mitte Amerikas. Diese Gelassenheit hat eine lange Tradition.

    Peter Voegeli

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Isabelle Jacobi