Türkei droht mit Krieg

  • Dienstag, 23. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 23. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 23. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan droht bei seinem Besuch in London mit einem Einmarsch in den Norden Iraks.

Weitere Themen:

Die EU-Kommission will qualifizierte Arbeitnehmer mit einer «Blue Card» in die EU locken.

Die SP hat die Wahlen ausgerechnet in den städtischen Zentren verloren.

Die USA sind mit der Kontrolle privater Sicherheitsfirmen in Irak überfordert.

Beiträge

  • Türkei droht mit Krieg im Norden Iraks

    Wegen der Aktivitäten kurdischer Rebellen droht die Türkei weiter mit dem Einmarsch in Irak. Noch wird versucht, auf diplomatischem Weg eine Lösung zu finden.

    Doch die türkischen Truppen stehen bereits an der Grenze, bereit auf irakischem Gebiet PKK-Kämpfer zu jagen. Die PKK ihrerseits hat die Attacken auf türkische Soldaten intensiviert.

    Robert Stähli und Simone Fatzer im Gespräch mit Werner van Gent

  • Dank «Blue Card» mehr qualifizierte Ausländer für die EU

    Die Länder Europas haben mit zunehmender Überalterung zu kämpfen. Der Wirtschaft fehlen mancherorts die Fachkräfte. Da liegt es nahe, diese aus dem Ausland zu holen.

    Nun will die EU-Kommission Fachkräfte aus dem Ausland holen und zwar mit der Blue Card, in Anlehnung an die amerikanische Green Card. Mit dieser blauen Karte sollen die Bedingungen für die legale Einwanderung von Arbeitnehmern aus Nicht-EU-Ländern vereinfacht und verbessert werden.

    ARD-Korrespondentin Irmtraud Richardson

  • SP verliert vor allem in den Städten

    Die SP büsste bei den Wahlen am Sonntag neun ihrer Nationalratssitze und fast vier Prozentpunkte der Stimmen ein. Besonders gross war der Verlust in den Städten, wo die SP traditionell stark ist.

    Die sechs grössten Städte der Schweiz werden links-grün regiert. Deshalb folgert die Winterthurer Nationalrätin Jacqueline Fehr, die Stadtparteien müssten sich mehr um Themen wie Sicherheit und Sauberkeit kümmern.

    Gaby Szöllösy

  • Teure private US-Sicherheitsfirmen in Irak

    Der Skandal um das Verhalten der Militärfirma Blackwater in Irak hat es deutlich gezeigt: Die US-Armee ist bei den Kriegen in Irak und Afghanistan auf private Sicherheitsdienste angewiesen.

    Diese erhalten einen Auftrag von der US-Regierung, arbeiten aber in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung. Beides ist problematisch.

    Casper Selg

  • Millionen Minen in Afghanistan

    30 Jahre Krieg haben tiefe Spuren in Afghanistan hinterlassen. Nicht nur leiden die Menschen unter den physischen und psychischen Wunden, die Landminen, die vom Krieg übrig blieben, töten jedes Jahr bis zu 1000 Menschen.

    Niemand weiss genau, wieviele Minen das Land zur tödlichen Falle machen, Schätzungen gehen von bis zu 10 Millionen aus. Während sich internationale Organisationen die Minen in aufwändiger Arbeit entfernen, wird anderswo bereits darüber nachgedacht, neue zu legen.

    Fredy Gsteiger

  • Kreuzlingen attraktiv für Deutsche

    Allein im vergangenen Jahr wanderten rund 18 000 Deutsche in die Schweiz ein, insgesamt sind es bereits 180 000. Bürokratische Hürden für deutsche Einwanderungswillige werden laufend abgebaut, seit es die bilaterlaen Verträge gibt. Gute Jobs locken mit hohen Löhnen und niedrigen Steuern.

    Besonders spürbar ist diese Einwanderungswelle in der Thurgauer Stadt Kreuzlingen, die mit dem deutschen Konstanz praktisch zusammengewachsen ist.

    Roland Wermelinger

Autor/in: Simone Fatzer