Türkische Arbeiter - gezielt geschwächt

  • Donnerstag, 15. Mai 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. Mai 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. Mai 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Fast die Hälfte aller türkischen Arbeiter arbeitet illegal, ohne Rechte. Vor 35 Jahren wollten die Militärs mit der Verfassung eine gewerkschaftsfreie Gesellschaft erreichen. Die Verfassung gilt heute noch. Bild: 1. Mai-Demonstration 2014 in Istanbul.

    Türkische Arbeiter - gezielt geschwächt

    Die Arbeitssicherheit in der Türkei ist nicht nur im Bergbau, sondern in allen Produktionszweigen ein trauriges Kapitel. Vergangenes Jahr sind landesweit mehr als 1230 Menschen bei Arbeitsunfällen ums Leben gekommen.

    Die Gründe dazu reichen weit zurück in die Geschichte der türkischen Arbeiterbewegung.

    Susanne Güsten

  • Völkerrechtsprofessor Walter Kälin: Die Schweiz muss sich entscheiden. Ein bisschen Völkerrecht geht nicht.

    Völkerrecht ist nicht verhandelbar

    Missachtung des Volkswillens, sagt die SVP, wenn das Parlament um die Umsetzung von völkerrechtsverletzenden Initiativen ringt - wie etwa der Ausschaffungs- oder der Verwahrungsinitiative. Die Partei erwartet, dass die Verfassung vor die Menschenrechtskonvention gestellt wird.

    Nun zeigt eine Studie: Das geht nicht.

    Christine Wanner

  • Erwin Sperisen, ehemaliger guatemaltekischer Polizeichef.

    Guatemalas ehemaliger Polizeichef in Genf vor Gericht

    Erwin Sperisen, ehemaliger Polizeichef von Guatemala soll die Ermordung von zehn Häftlingen angeordnet und einen von ihnen selber umgebracht haben. Sperisen, der einen Schweizer Pass hat, hatte sich 2007 in die Schweiz abgesetzt und war später in Genf festgenommen worden.

    Die Hintergründe und ein Bericht zum ersten Prozesstag.

    Franco Battel und Sascha Buchbinder

  • Flüchtlingscamp neben dem Flughafen der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui.

    Die Zentralafrikanische Republik versinkt im Chaos

    Täglich kommen in der Zentralafrikanischen Republik Menschen bei Kämpfen zwischen muslimischen und christlichen Milizen ums Leben. Die französischen und afrikanischen Truppen vermögen das Land nicht zu stabilisieren, und die internationalen Hilfsorganisationen sind blockiert.

    Dennoch scheint sich die Lage an einigen Orten etwas zu entspannen.

    Anna Lemmenmeier

  • Proteste gegen die Verhaftung der al-Jazeera-Journalisten. Ende Februar 2014.

    Prozess gegen al-Jazeera-Journalisten in Ägypten

    Über 1000 Muslimbrüder wurden von der ägyptischen Justiz zum Tode verurteilt, kritische Journalisten ohne Verfahren als angebliche Terroristen angeklagt und eingesperrt. In Kairo läuft derzeit der Prozess gegen Al Jazeera-Journalisten.

    Ein Gespräch mit dem Journalisten Rami Khouri, der im arabischen Raum sehr bekannt ist. Heute lehrt er an der Amerikanischen Universität in Beirut.

    Simone Fatzer

  • «Das grösste Problem unserer Partei sind Menschen wie Bryan Smith; deshalb wurde Mitt Romney nicht als Präsident gewählt», sagt ein älterer republikanischer Landwirt.

    US-Republikaner besinnen sich auf alte Werte

    Die Zwischenwahlen im November sind ein Test für die US-Demokraten, aber auch für die Republikaner. Diese versuchen erstmals, den radikalen Flügel der Tea Party in die Schranken zu weisen, nachdem vergangenen Herbst die teilweise Stilllegung der US-Regierung zum Debakel wurde.

    Nun schlägt das republikanische Establishment zurück. Ein Beispiel aus Idaho.

    Priscilla Imboden

  • Google setzt in allen Lebenslagen auf Online-Dienste.

    Party im «Google-House». Nur hereinspazieren muss man selbst

    Zum Zehn-Jahres-Jubiläum von Google Schweiz hat die Internetfirma ins «Google House» in Zürich eingeladen: in einen Pavillon mit Räumen, die für Alltagsstationen stehen, wie Verkehr, Arbeit und Unterhaltung. Und zeigen, wie umfassend Google künftig unser Leben prägen will.

    Peter Buchmann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig