Überraschender Entscheid der Wettbewerbs-Kommission

  • Donnerstag, 22. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Orange und Sunrise dürfen nicht fusionieren.

Weitere Themen:

Keine Grössenbeschränkung für Schweizer Banken, aber ein Zerlegungsplan für den Notfall.

Werbeoffensive von Barack Obama für seine Finanzmarktreform.

Explosionen in Thailands Hauptstadt Bangkok.

Rücktritt der belgischen Regierung.

Verteidigung des Afghanistan-Einsatzes durch Deutschlands Kanzlerin Merkel

 

Beiträge

  • Zusammenschluss Sunrise-Orange geplatzt

    Die Übernahme der Telekom-Anbieterin Sunrise durch ihre Konkurrentin Orange ist gestoppt. Die Wettbewerbskommission Weko hat das Vorhaben verboten, weil dann kein wirklicher Wettbewerb mehr auf dem Telekom-Markt stattfinde.

    Inwieweit hätte ein Zusammenschluss den Wettbewerb in Frage gestellt und welche Zukunftsszenarien zeichnen sich ohne Fusion von Orange und Sunrise ab?

    Philippe Erath

  • Expertengruppe »too big to fail«: Forderung nach strengeren A...

    Die jüngste globale Finanzkrise hat gezeigt, wie sehr die Schweizer Wirtschaft verwundbar ist, und wie sehr sie von den Grossbanken abhängig ist. So konnte der Bund nicht zulassen, dass eine UBS Konkurs gehen würde.

    Das Problem «too big to fail» - zu gross sein, um fallen gelassen zu werden - müsse gelöst werden. Eine Expertengruppe, die der Bundesrat einberufen hatte, präsentierte teilweise überraschende Ergebnisse.

    Susanne Giger

  • Reaktionen auf Forderungen der Expertengruppe «too big to fail»

    Bei Parteien und Verbänden ist man allgemein froh, dass nun endlich konkrete Vorstellungen über schärfere Anforderungen an die Grossbanken vorliegen. Doch im Detail gehen die Meinungen weit auseinander. Bei der Behandlung im Parlament zeichnet sich ein Zahlenstreit ab.

    Philipp Burkhardt

  • Obama wirbt für neue Finanzmarktregulierung

    Vor 150 Jahren hatte Abraham Lincoln im Union Cooper College in Manhattan gegen die Sklaverei gesprochen. Jetzt bläst Präsident Obama an gleicher Stelle, unweit von Wall Street, zur Schlussoffensive für eine neue Finanzmarktregulierung.

    Und die Chancen für eine Annahme im Kongress sind besser als noch vor wenigen Tagen.

    Peter Voegeli

  • Bankengewinne dank staatlicher Rettung

    Die Credit Suisse brilliert mit einem Gewinn von zwei Milliarden für das erste Quartal 2010. Ähnlich gute Zahlen gab die UBS letzte Woche bekannt. Milliarden-Überschüsse sprudeln auch wieder bei den US-Konzernen Citibank und Goldman Sachs.

    Die Banker jubilieren und beziehen bereits wieder hohe Boni. Was sie dabei verschweigen: Die hohen Gewinne sind eine Folge der staatlichen Rettungsmassnahmen.

    Priscilla Imboden

  • Heftige Ausschreitungen in Thailands Hauptstadt Bangkok

    Die Spannung in Bangkok ist seit langem riesengross. Doch was sich wirklich tut im Machtkampf zwischen der Regierung und den sogenannten Rothemden, das war in den letzten Tagen Gegenstand von Spekulationen. Jetzt wurden aus Bangkok mehrere Explosionen mit zahlreichen Verletzten gemeldet.

    Gespräch mit Ostasienkorrespondent Urs Morf

    Hans Ineichen

  • Belgische Regierung schon wieder vor der Auflösung

    Der belgische Premierminister Yves Leterme hat dem König seinen Rücktritt angeboten. Regierungskrise in Belgien. Das klingt schon fast vertraut. Doch diesmal steht vielleicht mehr auf dem Spiel.

    Urs Bruderer

  • Deutscher Bundestag: Zunehmende Kritik am Afghanistan-Einsatz

    Im Deutschen Bundestag hat Kanzlerin Angela Merkel den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr verteidigt und bekräftigt, dass Deutschland seine Truppen ab 2011 am Hindukusch nach und nach abziehen will.

    In der Debatte zeigte sich, dass die Zweifel am Sinn des Afghanistan-Einsatzes im Parlament quer durch alle Parteien gewachsen sind.

    Fritz Dinkelmann

  • Was hat Deutschland in Afghanistan erreicht?

    Der Afghanistan-Einsatz beschäftigt Deutschland immer mehr - erst recht nach den jüngsten Todesopfern am Hindukusch. Nicht nur im Parlament stellt man sich die Frage: was wollen wir dort? Was haben wir erreicht? Auch das Volk quälen diese Fragen.

    Gespräch mit Conrad Schetter, Afghanistan-Spezialist an der Universität Bonn.

    Hans Ineichen

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber