Unruhen nach der Präsidentenwahl in Kenia

  • Samstag, 29. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 29. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 29. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Verzögerungen bei der Stimmenauszählung der Präsidentenwahl haben in Kenia zu heftigen Ausschreitungen geführt.

Weitere Themen:

Der japanischen Permier Yasuo Fukuda hat in China einen Neuanfang geschafft.

Argentinien stellt die Uhren um eine Stunde vor und führt die Sommerzeit ein.

Heutiger Gast am Jahresende ist Dan Schorr, der 90-jährige Kolumnist des öffentlichen US-Radios NPR.

Beiträge

  • Langes Warten auf Wahlergebnis in Kenia

    Zwei Tage nach der Präsidentenwahl in Kenia steht der Sieger immer noch nicht fest. Klar ist nur, dass der Vorsprung des oppositionellen Kandidaten Raila Odinga schmilzt und nach neuestem Stand nur noch einige Tausend Stimmen beträgt.

    Präsident Mwai Kibaki holt auf, in einem Prozess, der vielen nicht geheuer ist.

    Internationale Beobachter und viele Kenianer befürchten, die Regierung wolle den Wahlausgang manipulieren. In mehreren Regionen des Landes kam es wegen der schleppenden Stimmenauszählung zu heftigen Ausschreitungen.

    ARD-Korrespondent Marc Engelhard

  • Tauwetter zwischen Japan und China

    Nach jahrelangen Spannungen kommen sich China und Japan offenbar wieder näher. Der japanische Premier Yasuo Fukuda und der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao haben in Peking erklärt, sie wollten ihre Differenzen überwinden.

    Als Zeichen für den neuen «Frühling» in den Beziehungen vereinbarten sie Kooperationen beim Klimaschutz, in der Kernfusionstechnologie und eine Ausweitung des Jugendaustausches.

    Hat sich zwischen China und Japan tatsächlich etwas verändert?

    Casper Selg im Gespräch mit Peter Achten

  • Ab heute gilt in Argentinien die Sommerzeit

    Nicht ganz freiwillig werden in Argentinien erstmals die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Mit der Einführung der Sommerzeit will das Land einem Zusammenbruch der Energieversorgung vorbeugen.

    Ulrich Achermann

  • Dan Schorr, Journalist seit über 60 Jahren

    Dan Schorr ist 90 Jahre alt und schreibt noch immer seine regelmässige Kolumne für das öffentliche Radio NPR in den USA.

    Schorr hat in den 50er-Jahren für Zeitungen geschrieben. Dann arbeitete er für Fernsehstationen als Korrespondent, etwa im Moskau von Nikita Chruschtschow und im London des Kalten Krieges.

    Er war während des Watergate-Skandals eine zentrale Figur als CBS-Korrespondent im Weissen Haus. Seit zwanzig Jahren ist er nun bei NPR.

    Was war die wichtigste Entwicklung im vergangenen Jahr?

    Casper Selg im Gespräch mit Dan Schorr

Autor/in: Casper Selg