Verjährungsfrist für sexuellen Missbrauch an Kindern verlängert

  • Donnerstag, 6. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 6. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Wer als Kind sexuell missbraucht wurde, soll künfig bis zum Alter von 33 Jahren Anzeige erstatten können.

Weitere Themen:

66 Tage nach ihrer Wahl tritt die neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Parlament auf.

Die Wirtschaftskrise ist im spanischen Wahlkampf kaum Thema.

Ungarns Regierung will eine Gesundheitsreform, die das Volk nicht will.

Beiträge

  • Verjährungsfrist für pädophile Straftaten verlängert

    Wer als Kind sexuell missbraucht wurde, soll künfig bis zum Alter von 33 Jahren Anzeige erstatten können. Das hat nach dem Bundesrat auch der Nationalrat entschieden.

    Eine Volksinitiative hatte die Unverjährbarkeit von sexuellen Straftaten an Kindern gefordert. Sie wurde aber von Bundesrat und Nationalrat abgelehnt.

    Wie lange sollen Täter nach sexuellen Übergriffen zur Rechenschaft gezogen werden können? Bei dieser Frage prallen ethische Überzeugungen und rechtsstaatliche Argumente hart aufeinander.

    Olivia Ebinger

  • Eveline Widmer-Schlumpf im Parlament.

    Widmer-Schlumpfs erster Tag im Parlament

    Es waren dramatische Szenen, die sich vor knapp drei Monaten im Parlament abspielten: Justizminister Christoph Blocher wurde abgewählt, Eveline Widmer-Schlumpf übernahm seinen Posten.

    Die SVP schlossen umgehend Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf und Bundesrat Samuel Schmid aus der Fraktion aus. Seither hörte man kaum mehr was von der neuen Bundesrätin. Nun hatte sie ihren ersten grossen Auftritt im Nationalrat.

    Pascal Krauthammer

  • Der spanische Ministerpräsident Zapatero.

    Zapatero in Spanien laut Umfragen vorn

    Am Wochenende wählt Spanien ein neues Parlament. Die jüngsten Umfragen zeigen Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero im Vorteil.

    Er und seine Sozialisten sind seit März 2004 am Ruder. Am 11. März 2004 starben bei Anschlägen in Madrider Vorortszügen 191 Menschen. Drei Tage später wurde die damals regierende konservative Volkspartei PP überraschend abgewählt.

    Ist das Rennen um die Wahlen am 9. März schon gelaufen? Diese Frage geht an Alexander Gschwind, DRS-Korrespondent in Spanien.

    Martin Durrer

  • Ungarisches Volk will Gesundheitsreform nicht

    In Ungarn steht die linke Regierung vor einer Zitterpartie. Am Wochenende stimmt die Bevölkerung in einem der seltenen Referenden über umstrittene Reformen im Gesundheitswesen ab.

    Die Regierung muss ein riesiges Budgetdefizit in den Griff bekommen und sieht sich zu den Reformen gezwungen. Doch diese sind in der Bevölkerung sehr unpopulär.

    Marc Lehmann

  • Kaum mehr laute kritische Stimmen in der SVP

    Kaum eine Partei wird derzeit so aufmerksam beobachtet wie die SVP. Das hat auch damit zu tun, dass sie ihre neue Rolle als Oppositionspartei noch nicht klar zu definieren vermag.

    In einer so kritischen Phase pocht sie besonders auf Einheit, vor allem nach aussen. Das goutieren nicht alle, man hörte anfangs gar von kleinen Rebellionen. Inzwischen aber sind die dissidenten Stimmen weitgehend verstummt. Ein Augenschein bei der Berner SVP.

    Toni Koller

  • Schweizer Firmen verlieren wegen Hedge Fund

    Die Aktienkurse der Schweizer Unternehmen Hiestand, Huber und Suhner, Schulthess sowie Forbo sind zeitgleich abgestürzt. In allen vier Firmen hatte der gleiche Hedge Fund investiert.

    Vor einer Woche musste dieser plötzlich grosse Bestände verkaufen. Was ist passiert und weshalb hat die Bankenkommission  nichts von all dem mitbekommen?

    Philippe Erath

  • Eigensüchtige Politiker in Kenia

    Meja Mwangi ist einer der bekanntesten Schriftsteller Kenias. Er war schockiert, aber nicht überrascht, als Kenia, das demokratische Vorzeigeland in Ostafrika, Ende Dezember in einen Strudel der politischen Gewalt geriet.

    Vor einer Woche haben sich Präsident Kibaki und Oppositionsführer Odinga zwar auf einen Plan zur Teilung der Macht geeinigt. Mwangi aber bleibt misstrauisch: In seinem neusten Roman «The Big Chiefs» zeichnet Mwangi das Bild einer eigensüchtigen und verantwortungslosen Politikerkaste.

    Ruedi Küng

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Judith Huber