Warten auf Pekings Reaktion

  • Dienstag, 30. September 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. September 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 30. September 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Protestierende in Hongkong - vor einem Transparent mit dem Bild des von Peking eingesetzten Statthalters Leung Chun-ying. Die Demonstranten fordern dessen Rücktritt.

    Warten auf Pekings Reaktion

    In Hongkong fordern zehntausende DemonstrantInnen immer noch den Rücktritt von Pekings Regierungsstatthalter - und wirklich demokratische Wahlen. Die Lage bleibt angespannt, eine Lösung scheint nicht in Sicht. Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass Peking auf die Proteste reagiert?

    Markus Rimmele und Urs Morf

  • «Wir werden abstimmen», steht auf dem Plakat junger Katalanen, am 30. September in Madrid.

    Der katalanische Präsident vor einem schweren Entscheid

    Mehr als 10'000 Urnen stehen in Barcelona bereit für die Abstimmung über die Unabhängigkeit Kataloniens am 9. November. Wahrscheinlich bleiben sie leer, denn das spanische Verfassungsgericht hat den Rekurs der spanischen Regierung für zulässig erklärt.

    Damit sind die Abstimmung und das Gesetz, das sie möglich machen sollte, aufgeschoben. Eine Einschätzung.

    Martin Durrer

  • Der Genfer CVP-Nationalrat Guillaume Barazzone beklagt, dass die Steuerinsel Schweiz einer der letzten Flecken auf der Landkarte sei, wo die man die Tonnage-Steuer noch nicht kenne.

    Steuerrecht à la carte für Handelsunternehmen?

    Lizenz- oder Patentboxen, mit denen Unternehmen legal Steuern minimieren können, nützen den in Genf ansässigen Rohstofffirmen nichts - weil sie keine Forschung betreiben.

    Zudem decken die vom Bund geplanten Entschädigungen für die Steuerausfälle die absehbaren Löcher in Genfs Budget bei weitem nicht. Was tun?

    Sascha Buchbinder

  • Im Oktober 2006 warb Johann Schneider-Ammann als Swissmem-Präsident für ein Ja zum Osthilfegesetz.

    Schweizer Beitrag zur Osterweiterung - erfolglose Förderprojekte

    Mit 1,25 Milliarden Franken unterstützt die Schweiz verschiedene Entwicklungs-Projekte in Osteuropa, Malta und Zypern. Der Schweizer Beitrag zur Osterweiterung sollte den EU-Ländern unter anderem wirtschaftlich auf die Sprünge helfen. Allerdings kommen viele dieser Projekte nur schleppend voran.

    Was sind die Gründe?

    Gaudenz Wacker

  • Erst 2011 hat das Parlament die Ausarbeitung eines detaillierten Sterbehilfegesetzes abgelehnt. Nun erzwingt auch kein Gerichtsbeschluss einen neuen Anlauf.

    Sterbehilferegelung bleibt unklar

    Im Schweizer Gesetz ist nicht genau geregelt, wann Sterbehilfe erlaubt ist. Daran ändert sich vorerst nichts, denn die Grosse Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte tritt nicht mehr auf die Klage einer Schweizerin ein, weil diese inzwischen verstorben ist.

    Max Akermann

  • Marina Silva und Dilma Rousseff - beide hoffen, bei der Wahl vom kommenden Wochenende die Mehrheit der Stimmen zu erringen.

    Brasilien hat die Wahl zwischen zwei starken Frauen

    In Brasilien ist Wahlkampf, im Ring sind zwei Frauen: Amtsinhaberin Dilma Rousseff und die ehemalige Umweltministerin Marina Silva. Die Meinungsumfragen räumen beiden Kandidatinnen ähnliche Chancen ein.

    Wie auch immer die Wahl ausgehen wird - das Erfolgsmodell der regierenden Arbeiterpartei stösst an Grenzen.

    Ulrich Achermann

  • Ein gutes Stück weit ist die Integration von Frauen in die Nato-Armeen nicht nur Realität, sondern auch Normalität geworden - auf dem Feld, auf Stützpunkten, in Hauptquartieren.

    Truppenbild mit Dame - Frauen in der Nato

    Was ist die weibliche Form von General? Generalin oder doch eher Frau General? Noch haben sich für die höchsten militärischen Ränge keine weiblichen Bezeichnungen eingebürgert, obwohl ausserhalb der Schweiz der Frauenanteil in den Armeen deutlich gestiegen ist.

    Allein in der US-Armee dienen heute 200'000 Frauen. Der Aufstieg nach ganz oben bleibt aber schwierig und sexuelle Aggressionen erreichen ein erschreckendes Ausmass.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge