«Was den Frauen in Irak passiert, kratzt am Image der USA»

  • Dienstag, 23. Dezember 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 23. Dezember 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 23. Dezember 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Internationale Medien interessieren sich für den «Islamischen Staat» und seine Macht; sie interessieren sich nicht für die vielen Frauen, die in den vom IS eroberten Städten versklavt und sexuell misshandelt werden», meint Yanar Mohammed.

    «Was den Frauen in Irak passiert, kratzt am Image der USA»

    Die Extremistengruppe «Islamischer Staat» hat hunderte Frauen verschleppt und missbraucht. Viele von ihnen sind junge Frauen der jesidischen Minderheit im Norden Iraks. Die kleine irakische Hilfsorganisation «Organisation of Women's Freedom» hilft Frauen in Not.

    Ein Gespräch mit deren Präsidentin Yanar Mohammed.

    Isabelle Jacobi

  • Diplomat Robert Wood erlaubt sich hie und da, ein bisschen zu träumen: Er hoffe, eines Tages werde die Welt keine Atomwaffen mehr brauchen - und die nukleare Abschreckung einfach von der Bildfläche verschwinden.

    Eine Welt ohne Atomwaffen?

    Barack Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten, als er eine atomwaffenfreie Welt zu seinem Ziel erklärte. Geschehen ist seither wenig. Ist der grosse Wunsch des US-Präsidenten bereits Makulatur? Fredy Gsteiger hat den US-Botschafter Robert Wood in Genf getroffen.

    Wood leitet die US-Delegation an der UNO-Abrüstungskonferenz.

    Fredy Gsteiger

  • Die Putzfrau ohne Papiere hatte Glück im Unglück: Für ihre Blinddarm-Operation konnte sie rückwirkend eine Krankenversicherung abschliessen, und die Kasse bezahlte den Spitalaufenthalt.

    Medizinische Versorgung auch für Sans-Papiers

    Sans-Papiers werden nicht überall in der Schweiz medizinisch versorgt; nicht alle Kantone verfügen über entsprechende Angebote. SozialpolitikerInnen und Hilfsorganisationen wollen, dass sich das ändert.

    Marc Lehmann

  • Durch den Lago Nicaragua, den grössten See Zentralamerikas, sollen dereinst Container-Riesen fahren. Dafür müsste eine Kanalrinne ausgebaggert werden - zum Entsetzen von Umweltschützern. Die Ausbaggerungen werden das Leben im See praktisch zerstören, sagen sie.

    Mit Schiffssirenen aus der Armut?

    Die Bauarbeiten für den 278 Kilometer langen Nicaragua-Kanal haben begonnen. Nicaraguas linke Regierung hat das Projekt, das Atlantik und Pazifik verbinden soll, in Rekordzeit abgesegnet. Sie wollen damit die Armut im Land mildern. Aber es gibt auch Widerstand.

    Martin Polansky

  • «Games»: «DracheNäscht» - Kleinod mit grosser Fangemeinde

    Das Fachgeschäft «DracheNäscht» für Spiele und Drachen in der Berner Altstadt hat sich seit 1985 zu einem Paradies für Spielfreunde und Spielfreundinnen entwickelt. Der Genossenschaftsladen sorgt neben Spielmaterial auch für Spielabende, inklusive Beratung.

    Simone Fatzer

  • So präsentiert sich die App «UKIK», die englische Schüler entwickelt haben.

    «UKIK»: Per Fusstritt über die Klippen von Dover

    Fünf Schüler ausdem englischen Canterbury machen sich lustig über die fremden- und europafeindliche Ukip-Partei. In einer App für Mobiltelefone können Spielerinnen und Spieler Rassismus-Punkte sammeln. Ukip ist nicht amüsiert.

    Martin Alioth

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Tobias Gasser