Wie soll die Arbeitslosenversicherung saniert werden?

  • Montag, 8. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 8. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 8. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Schon heute schiebt die ALV ein Minus von fünf Milliarden Franken vor sich her. In der Krise dürfte das Defizit noch wachsen. Dass die Versicherung nun saniert werden muss, darin sind sich alle einig. Nur über das Wie? gehen die Meinungen auseinander.

Weitere Themen: 

Nach der Europawahl: Wie findet die EU aus ihrer Vertrauenskrise? 

Viele Entwicklungsländer sind reich an Rohstoffen. Der Reichtum daraus kommt allerdings nur selten den Menschen zugute.

Frauen in Iran: Was hat unser zwiespältiges Bild mit der Wirklichkeit zu tun? 

Beiträge

  • Streit um Sanierung der ALV

    In der Kasse der Schweizer Arbeitslosenversicherung klafft ein Loch von rund fünf Milliarden Franken. Damit nicht genug: Wegen der Rezession könnten bald noch viel mehr Menschen als heute auf Arbeitslosengeld angewiesen sein.

    Der Bundesrat will deshalb die Arbeitslosenkasse sanieren. Er strebt einerseits mehr Einnahmen an, andererseits will er aber auch bei den Leistungen kürzen. Der Ständerat debattiert derzeit darüber und es zeigt sich: Sanieren wollen zwar alle, aber nicht auf dem gleichen Weg.

    Nathalie Christen

  • Schwierige Zeiten für Lehrabgänger

    Die Krise dürfte die Jungen besonders hart treffen. Jene zum Beispiel, die in diesen Tagen ihre Lehrabschlussprüfungen ablegen. Nach den Prüfungen hoffen sie auf einen guten Abschluss - um dann die Erfahrung zu machen, dass der Arbeitsmarkt sie nicht braucht.

    Monika Binotto

  • Nach der Wahl: Wie weiter, Europa?

    In den 27 Mitgliedsstaaten der EU waren am Wochenende rund 380 Millionen aufgerufen, das gemeinsame Parlament neu zu besetzen.

    Die Wahl brachte mehrere wichtige Ergebnisse: Die Konservativen sind gestärkt aus ihr hervorgegangen, für die Sozialdemokraten endete sie hingegen bitter.

    Eine andere Erkenntnis ist, dass sich nur wenige EU-Bürger überhaupt für die Wahl interessierten.

    Wie soll der Europagedanke unter diesen Bedingungen gestärkt werden? Hat das Wahlergebnis Folgen für den Vertrag von Lissabon? Welche Folgen hat das Wahlergebnis auf die Spitze der EU-Kommission?

    Simone Fatzer

  • Analyse: Die Niederlage der Sozialdemokraten

    Das EU-Parlament dürfte in den kommenden Jahren weiter rechts politisieren, denn die Konservativen sind gestärkt aus der Abstimmung hervorgegangen.

    Anders die Sozialdemokraten: Sie leiden unter dem Desinteresse vieler Wähler - und sind doch gleichzeitig auch ein Grund dafür.

    Joe Schelbert

  • Berlusconi besteht Testlauf bei Europawahl

    Einen wichtigen Stellenwert hatten die Europawahlen in Italien - allerdings nicht wegen Europa. Der Urnengang war vielmehr ein Testlauf für die Regierung Berlusconi, die seit einem Jahr wieder an der Macht ist.

    Im Vorfeld sorgte Berlusconi wegen seiner angeblichen Liaison mit einer Minderjährigen für Schlagzeilen. Die Wähler scheint das nicht zu stören: Berlusconis Popolo della Liberta sitzt mit 35 Prozent Wähleranteil fest im Sattel.

    Trotzdem kann sich Berlusconi nicht als Sieger feiern lassen.

    Massimo Agostinis

  • Kampf gegen die Ressourcenfalle

    Erdöl, Gold und Diamanten sind in diesen Zeiten Quellen grossen Reichtums. In Entwicklungsländern aber kommt dieser meist nicht der Bevölkerung zugute.

    Häufig müssen die Menschen dort die oft schlimmen Folgen von Konflikten um Rohstoffe ertragen.

    Gegen diese sogenannte Ressourcenfalle will die Initiative EITI ankämpfen - mit mehr Transparenz. Sie will die Profite und Erträge offenlegen, die die Staaten erwirtschaften. Auch die Schweiz macht mit.

    Ruedi Küng

  • Unser widersprüchliches Iran-Bild

    Wirkliche Begeisterung für die Präsidentenwahl am Freitag will in Iran nicht aufkommen. Dabei haben die mehr als 45 Millionen wahlberechtigen Iraner die Möglichkeit, Präsident Ahmadinejad zu ersetzen, der das Land in die Isolation getrieben hat.

    Von Iran, und ganz besonders von den Frauen, haben wir hierzulande ein widersprüchliches Bild. Einerseits hören wir von Schönheitsoperationen und Frauen-Fussball, anderseits erfahren wir von Steinigungen bei Ehebruch. Wie passt das zusammen?

    Simone Fatzer

  • Prowestliches Lager gewinnt Wahl in Libanon

    In Libanon lagen die Demoskopen mit ihren Wahlprognosen gründlich daneben: Statt des Kopf-an-Kopf-Rennens, das sie voraussagten, endeten die Parlamentswahlen mit einem deutlichen Sieg für die prowestliche Koalition.

    Die Hizbollah-Allianz, die Syrien und der Iran unterstützen, hat verloren. Eine Schlüsselrolle spielten die Christen, die in beiden Lagern vertreten sind. Die libanesische Politikern sind damit mit altbekannten Fragen konfrontiert.

    Iren Meier

  • Wählerinnen in Iran.

    Unser widersprüchliches Iran-Bild

    Wirkliche Begeisterung für die Präsidentenwahl am Freitag will in Iran nicht aufkommen. Dabei haben die mehr als 45 Millionen wahlberechtigen Iraner die Möglichkeit, Präsident Ahmadinejad zu ersetzen, der das Land in die Isolation getrieben hat.

    Von Iran, und ganz besonders von den Frauen, haben wir hierzulande ein zwiespältiges Bild. Einerseits hören wir von Schönheitsoperationen und Frauen-Fussball, anderseits erfahren wir von Steinigungen bei Ehebruch. Wie passt das zusammen?

    Simone Fatzer

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi