Wie weiter nach der Freigabe der UBS-Daten?

  • Montag, 23. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 23. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 23. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Parteien in der Schweiz reagieren unterschiedlich auf die Freigabe von Kundendaten der UBS an die US-Strafbehörden.

Weitere Themen:

US-Aussenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem Chinabesuch von einer «neuen Ära» in den Beziehungen zwischen beiden Ländern gesprochen.

In Bagdad hat das irakische Nationalmuseum wiedereröffnet - mit deutlich weniger Exponaten als vor der Plünderung 2003.

Bildungsgutscheine seien grundsätzlich eine gute Sache, findet eine Studie. Sie empfiehlt aber einen überlegteren Einsatz.

Beiträge

  • Bankgeheimnis: Bürgerliche sehen keinen Handlungsbedarf

    In der vergangenen Woche hatte die UBS den US-Strafbehörden die Daten hunderter Kunden in den USA herausgegeben - und damit für ein Erdbeben in der Schweizer Finanzwelt gesorgt. Was wird nun aus dem Bankgeheimnis?

    Bei den politischen Parteien der Schweiz finden sich ganz unterschiedliche Antworten auf diese Frage. Von links wird bereits nach der Abschaffung des Bankgheimnisses gerufen. Ganz rechts fordert man gar, es in der Verfassung festzuschreiben.

    Moderate Töne hört man dagegen aus der Mitte. CVP und FDP halten sich zurück.

    Dieter Kohler

  • Citigroup angeblich vor weiterem Einstieg des Staates

    In den USA gibt es Spekulationen über die Zukunft der Citigroup. Die angeschlagene Grossbank - eine der grössten Verliererinnen der Finanzkrise - steht nach Medienberichten vor einem weiteren Einstieg des Staates.

    Den Berichten zufolge verhandeln die US-Regierung und Vertreter der Bank, ob der Staat sich viel stäker als bisher an der Bank beteiligen soll. Die Rede ist von einem Aktienanteil von bis zu 40 Prozent. Das gibt Diskussionen über die Verstaatlichung von Banken und Versicherungen neuen Auftrieb.

    Peter Voegeli

  • Neue Töne zwischen China und den USA

    Die neue US-Aussenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem Chinabesuch von einer «neuen Ära» in den Beziehungen zwischen beiden Staaten gesprochen. Misstöne waren bei ihrem Antrittsbesuch in Peking nicht zu hören.

    Dabei galten die USA und China bisher als erbitterte Rivalen. In der Wirtschaftskrise aber sind beide aufeinander angewiesen wie noch nie zuvor.

    Fredy Gsteiger

  • Iraks Nationalmuseum wiedereröffnet

    In Bagdad wurde vor gut sechs Jahren das irakische Nationalmuseum geplündert - ein Haus, das den grossen Museen der Welt in nichts nachstand. Tausende von Gegenständen lagerten dort, die Geschichte der Menschheit dokumentierten.

    Nun wurde das Haus wiedereröffnet. Mit deutlich weniger, aber dennoch beeindruckenden Exponaten.

    Wie sieht es im Museum aus? Was wird dort nun gezeigt?

    Inga Rogg

  • Bildungsgutscheine: Studie fordert gezieltere Vergabe

    Für jeden Fünften in der Schweiz ist nach neun Jahren Schule Schluss: Für diese 20 Prozent bleibt die obligatorische Schule der höchste Bildungsabschluss. Diese Menschen haben es schwer auf dem Arbeitsmarkt. Mit Bildungsgutscheinen soll sich das ändern.

    Eine gross angelegte Studie im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie zeigt, dass diese Coupons Menschen durchaus zur Weiterbildung animieren können. Die Autoren schlagen jedoch vor, dass der Staat an der Vergabe der Gutscheine noch etwas ändert. Sie sollen gezielter vergeben werden.

    Monika Binotto

  • Sitzt bald die erste Frau in der Walliser Regierung?

    «Üsserschwiiz» nennt man im Wallis all jene Teile der Schweiz, die nicht zum Kanton gehören - und will damit ausdrücken, dass das Wallis und der Rest der Schweiz in wesentlichen Fragen anders ticken. In einer Frage ist das ganz bestimmt der Fall.

    Im Kanton Wallis sass noch nie eine Frau in der Regierung. Das aber könnte sich nun ändern. Bei den Staatsratswahlen vom Wochenende treten gleich drei Frauen an, und wenn nicht alles täuscht, tickt das Wallis in dieser Frage bald wie die «Üsserschwiiz».

    Patrick Mülhauser

  • Wie der Biomasse-Boom Leben und Land zerstört

    Wenn CO2-neutrale Biomasse verwendet wird, um damit Auto- und andere Motoren anzutreiben, dann scheint das aus Sicht europäischer Autofahrer eine ökologische Alternative zum CO2-haltigen Benzin.

    Aus der Sicht von Menschen in den Entwicklungsländern, aber auch aus der Perspektive von Ökonomen und Klimawissenschaftern sieht das aber ganz anders aus. Sie fürchten Armut, Landflucht und schwerwiegende ökologische Folgen.

    Daniel Voll

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Martin Durrer