Zwei Dutzend Länder gegen den «Islamischen Staat»

  • Montag, 15. September 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 15. September 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 15. September 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der irakische Präsident Fuad Masum und Frankreichs Präsident François Hollande bei der Eröffnung der Konferenz für Frieden und Sicherheit in Irak.

    Zwei Dutzend Länder gegen den «Islamischen Staat»

    Alle gegen einen gemeinsamen Feind, so die Ausgangslage auf dem Ministertreffen in Paris. Das Ziel: eine Strategie gegen die IS-Terrormilizen zu finden. Doch eine schlagkräftige Koalition ist bestenfalls in Ansätzen zu erkennen. Wichtige Fragen bleiben offen, und wichtige Partner fehlen.

    Fredy Gsteiger

  • Ein islamistischer Kämpfer in einer Stadt im Norden Syriens.

    Die Terrororganisation IS verbieten - auch in der Schweiz

    Der «Islamische Staat», kurz IS, ist in Deutschland seit Freitag offiziell verboten. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière sieht die innere Sicherheit Deutschlands gefährdet. Auch in der Schweiz werden Stimmen laut, die ein solches Verbot fordern. Das könnte schwierig sein.

    Nicoletta Cimmino

  • Hans Olaf Henkel.

    Die AfD - in der Lücke zwischen CDU/CSU und NPD

    Die «Alternative für Deutschland» hat bei drei Landtagswahlen mindestens zehn Prozent der Stimmen geholt. Kernthema der AfD ist eigentlich die EU-Kritik; bei den Landtagswahlen ging es aber um Ausländer und Kriminalität.

    «Unsere Wähler kommen aus der Mitte der Gesellschaft», sagt AfD-Mann Hans Olaf Henkel im Gespräch.

    Ursula Hürzeler

  • Stefan Löfven. Der designierte schwedische Ministerpräsident machte als Jugendlicher eine Ausbildung zum Schweisser und verdiente sein Geld während Jahrzehnten in der Rüstungsindustrie.

    Der designierte schwedische Ministerpräsident Löfven

    Nach den Parlamentswahlen steht Schweden vor einem Machtwechsel: Die bisherige Koalition des konservativen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt soll von einer rot-rot-grünen Regierungskoalition abgelöst werden.

    Stefan Löfven heisst der designierte neue Regierungschef ein Sozialdemokrater alter Schule.

    Bruno Kaufmann

  • Yvonne Hofstetter.

    «Wir brauchen eine Treuhandstelle für Algorithmen»

    Sogenannt intelligente Maschinen sammeln Unmengen von Daten, verknüpfen sie und bestimmen unser Leben, ohne dass wir es richtig merken. «Sie wissen alles», behauptet die Unternehmerin Yvonne Hofstetter in ihrem Buch, das für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis nominiert ist.

    Die Expertin für künstliche Intelligenz im Gespräch.

    Ursula Hürzeler

  • Von Links bis rechts liegt den Parteien die Familie am Herzen. Doch wie sie unterstützt werden soll, darüber herrscht kein Konsens.

    Was würde Familien wirklich helfen?

    Ein Kind kostet mehrere hunderttausend Franken bis es erwachsen ist. Die CVP möchte deshalb die Familien per Volksinitiative enlasten. Der Vorschlag ist im Ständerat auf wenig Gegenliebe gestossen - wie bereits im Nationalrat.

    Familien sollen unterstützt werden, darin sind sich die Parteien einig. Aber anders.

    Samuel Burri

  • Heute spricht in den USA nur noch 30 Prozent der indianischen Bevölkerung ihre Stammessprache.

    Die indigenen Sprachen in den USA vor dem Aussterben retten

    Amerikanisch ist eine Variante von Englisch. Amerikanisch ist aber auch Navajo, Yupik oder Hawaiianisch.

    Da viele der rund vier Millionen UreinwohnerInnen der USA immer häufiger nur noch Englisch sprechen, drohen die indigenen Sprachen zu verschwinden - und mit ihnen ein Teil der Geschichte und der Identität. Die US-Regierung will nun Gegensteuer geben.

    Beat Soltermann

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Tobias Gasser