Schneeflocken – die Welt der himmlischen Kristalle

Wenn es draussen schneit, fallen unzählige Schneekristalle. Jeder ist eine kleine Schönheit, zusammen bergen sie schier unendlich viele Formen und Mustern. Der Physiker Ken Libbrecht fotografiert die Kristalle und macht sie so zu kleinen Kunstwerken. Eine Auswahl zeigt er in dieser Bildergalerie.

Für alle, die jetzt selbst unter die Schneeflocken-Beobachter gehen wollen, hat Ken Libbrecht ein paar Tipps:

  • Alles, was Sie brauchen – neben kaltem Wetter und Schnee – ist eine zusammenklappbare Lupe. Die können Sie immer in Ihrer Manteltasche tragen und herausholen, sobald ein heruntergefallener Schneekristall interessant aussieht.
  • Wenn Sie Fotos machen wollen, funktioniert jede Kamera mit Makro-Funktion.
  • Nicht jeder Schneefall produziert schöne Flocken. Die symmetrischsten Schneekristalle finden Sie bei kalten Temperaturen (ideal sind minus 15 Grad Celsius), niedrig hängenden Wolken, Windstille und nur leichtem Schneefall.

Ken Libbrecht ist eigentlich Astrophysiker und arbeitet an der Kalifornischen Universität Caltech. Mittlerweile forscht er aber vor allem über Eiskristalle, die er selbst züchtet (siehe Video). Er hat diverse Bücher herausgegeben, unter anderem das Schneeflocken-Bestimmungsbuch «Ken Libbrecht's Field Guide to Snowflakes».

Der Meister am Werk: «Einstein»-Porträt von Ken Libbrecht

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Ken Libbrecht, der Schneezüchter

5:03 min, aus Einstein vom 3.2.2011

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