Ski-WM: Wo steht die Schweiz im ewigen Medaillenspiegel?

Die Schweiz war an den vergangenen Ski-Weltmeisterschaften insgesamt eine sehr erfolgreiche Nation – aber nicht die beste.

Ski-Nationalmannschaft

Bildlegende: Davon kann man in diesem Jahr wohl nur träumen: 1987 holte die Schweiz an der Ski-WM in Crans-Montana 14 Medaillen. Keystone

Im ewigen Medaillenspiegel haben die grössten Rivalen der Schweiz die Nase vorn: die Österreicher. Sie führen die Rangliste mit 260 Medaillen an – davon 85 goldene. Auch die Ski-Weltmeisterschaften in Schladming werden daran kaum etwas ändern. Denn die Schweiz liegt als zweitplatzierte Nation mit 180 Medaillen, davon 60 Mal Gold, weit zurück. Auf den Rängen drei und vier folgen die Franzosen mit 39 Goldmedaillen (insgesamt 119) und die Deutschen mit 33 Mal Gold (insgesamt 105).

Auch in der Liste der erfolgreichsten Fahrer steht ein Österreicher zuoberst auf dem Podest. Mit sieben Gold- und einer Silbermedaille hält Toni Sailer diesen Titel. Bester Schweizer ist auf Platz sieben Pirmin Zurbriggen mit vier Gold-, vier Silber- und einer Bronzemedaille. Doch überall sind die Österreicher uns dann doch nicht überlegen. Auf der WM-Bestenliste der Frauen steht Erika Hess mit sechs Gold- und einer Bronze-Medaille auf Platz vier. Knapp dahinter mit fünf Gold- und je zwei Silber- und Bronzemedaillen folgt Annemarie Moser-Pöll, die beste Österreicherin.

Die erfolgreichsten Ski-Weltmeisterschaften erlebte die Schweiz 1987. Bei der Heim-WM in Crans Montana holte das Ski-Team 14 Medaillen. Im Gegensatz dazu kam es knapp zwei Jahrzehnte später zur grossen Schmach: 2005 in Bormio resultierte keine einzige Medaille. In Schladming wird sich diese Pleite - dank der ersten Schweizer Medaille von Lara Gut - glücklicherweise nicht wiederholen.