«Playback»

Die Technik machts möglich: Eine Musikantin oder ein Musikant allein kann klingen, wie eine ganze Ländlerkapelle. Was schlussendlich ziemlich vollendet tönt, ist nicht ganz einfach.

Die einzelnen Aufnahmen von Instrumenten oder Stimmen werden im Studio zusammen gemischt.
Bildlegende: Die einzelnen Aufnahmen von Instrumenten oder Stimmen werden im Studio zusammen gemischt. colourbox

Jede Stimme einzeln einzuspielen oder einzusingen, dass es als Einheit daher kommt, ist eine grosse Herausforderung. Umso erstaunlicher, dass immer mehr Musiker und Sänger dieses Experiment wagen und alleine eine «Playback-CD» produzieren.

Damals war es fast schon revolutionär: Unter dem Titel «Der doppelte Hans» produzierte der Luzerner Klarinettist und Saxophonist Hans Aregger einen Schottisch, bei welchem er sowohl die erste, wie auch die zweite Stimme spielte.

Dieses Vorhaben fand schon bald Nachahmer, so produzierte Carlo Brunner 1975 eine Schallplatte, auf welcher er gleich alle Instrumente einer typischen Innerschweizer Ländlerkapelle selber einspielte. In letzter Zeit sind solche Produktionen immer häufiger geworden, so hat zum Beispiel Frowin Neff, Simon Lüthi oder jüngst Adamo Häller ein solches Projekt realisiert.

In dieser «Fiirabigmusig» gibt es verschiedene Beispiele von solchen «Playback-CDs», vorwiegend im Bereich der Ländlermusik, teilweise aber auch mit «Jodelchören», welche aus einer einzigen Person bestehen.

Gespielte Musik

Moderation: Sämi Studer, Redaktion: Sämi Studer