Mette-Marits Sohn verhökert seinen Besitz

Aufregung in Norwegen: Kronprinzessin Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby (19) verkauft sein Hab und Gut im Internet. Und gibt als Kontakt die Palastadresse und seine private Telefonnummer an. Was sagt der Hof dazu?

Portrait Marius Borg Høiby.

Bildlegende: Alles muss weg Marius Borg Høiby verflüssigt seinen Besitz. Getty Images

Quasi zum Schnäppchenpreis: Eine Tasche von Louis Vuitton für umgerechnet rund 2340 CHF, eine Nixon-Uhr für 120 CHF oder ein Schlauchboot für 1320 CHF. Diese Anzeigen von Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby sind auf der Verkaufsplattform «finn.no» zu finden.

Marius Borg Høiby mit Sonnenbrille und Anzug, Mette-Marit im weissen Mantel.

Bildlegende: Marius Borg Høiby und Mette-Marit Ob die Mama den Online-Handel ihres Sohnes inklusive Bekanntgabe von Kontaktdaten durchwinkt? Getty Images

Abhörgefahr

Der Clou an der Sache: Wie die Boulevard-Seite «seher.no» enthüllte, hat Mette-Marits Spross seine vollständigen Kontaktdaten angegeben – inklusive Adresse des norwegischen Königshofes und Privatnummer von Marius Borg Høiby.

Zwar zählt er als Sohn der Kronprinzessin nicht zur royalen Familie, könnte diese aber trotzdem schädigen, wenn beispielsweise sein Telefon überwacht werden würde.

Cash für Amerika

Aber die Royals können aufatmen: Die Nummer dürfte sowieso nicht mehr lange gültig sein. Marius will nämlich gemeinsam mit seiner Freundin in den USA studieren. Offenbar kann er für diesen Zweck ein paar extra Kronen gut gebrauchen.

Reaktion des Hofs

Der norwegische Hof gibt sich auf Anfrage von «seher.no» gelassen:
Sprecherin Marianne Hagen sagt, es handle sich um eine ganz normale
Annonce. Es sei gut, wenn Dinge, die Marius nicht mehr wolle,
weiterverwendet würden. Die Kontaktdaten würden automatisch erscheinen.
Man könne sie auch verbergen und dies werde Marius in der nächsten Zeit
tun.