Grammys 2016: Lady Gaga als David Bowie – Adele ohne Ton

Am Montagabend sind zum 58. Mal die Grammys in Los Angeles verliehen worden. Grosse Gewinnerin des Abends war Taylor Swift, aber auch andere Damen machten von sich Reden.

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Lady Gaga als David Bowie

0:43 min, vom 16.2.2016

Mit knallrotem Haar und einem Kostüm im David-Bowie-Stil ehrte Lady Gaga (29) ihren verstorbenen Musikerkollegen bei der Grammy-Verleihung. Mit einem Medley aus dessen Hits «Space Oddity», «Changes», «Ziggy Stardust», «Let's Dance» und anderen Bowie-Titeln erinnerte sie an die britische Musik-Ikone. Zuvor hatte sie sich bereits das Konterfei Bowies auf die linke Körperseite tätowieren lassen. Für ihren Auftritt in Los Angeles am Montagabend bekam Lady Gaga stehenden Applaus des Publikums.

Bei Adele kommt kein Ton raus

Für Adele (27) lief der Abend nicht ganz so perfekt. Normalerweise trifft sie problemlos jeden Ton, diesmal hatte sie mit dem Ton so ihre Probleme: Erst störten seltsame Gitarrengeräusche, dann fiel auch noch ihr Mikrofon für wenige Sekunden aus – und das ausgerechnet bei der sanften Ballade «All I Ask».

Die britische Musikerin nahms gelassen. Auf Twitter erklärte sie später: «Die Klavier-Mikrofone sind auf die Klaviersaiten gefallen. So entstand der Gitarren-Sound. Es hörte sich verstimmt an. Mist passiert.»

Aber Adele wäre nicht Adele, würde sie dieses kleine Missgeschick nicht mit Humor nehmen. «Wegen der Sache bewirte ich mich jetzt mit einem In-and-Out (Burger/Anm. d. Red.). Vielleicht war es das also wert», twitterte die 27-Jährige weiter.

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Hier hat Adele keine Tonprobleme mehr

0:38 min, vom 16.2.2016

Die Gewinner der 58. Grammy-Awards

Aufnahme des Jahres Mark Ronson und Bruno Mars, «Uptown Funk»
Album des JahresTaylor Swift, «1989»
Song des JahresEd Sheeran, «Thinking Out Loud»
Bester Newcomer
Meghan Trainor
Beste Pop-Solo-Performance Ed Sheeran, «Thinking Out Loud»
Beste Pop-Duo-PerformanceMark Ronson und Bruno Mars, «Uptown Funk»
Bestes Pop-AlbumTaylor Swift, «1989»
Bestes traditionelles Pop-AlbumTony Bennett und Bill Charlap, «The Silver Lining: The Songs Of Jerome Kern»
Bestes Rock-AlbumMuse, «Drones»
Bestes Rap-AlbumKendrick Lamar, «To Pimp A Butterfly»
Bester R&B-SongD'Angelo und Kendra Foster, «Really Love»
Bestes zeitgenössisches AlbumThe Weeknd, «Beauty Behind The Madness»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Eine amerikanische Abräumerin

    Aus glanz und gloria vom 16.2.2016

    «Alles Musik» hiess es am Montagabend in Los Angeles, als zum 58. Mal der begehrteste Musikpreis der Welt vergeben wurde. Zwar gewann mit fünf Grammys Rapper Kendrick Lamar am meisten Trophäen, die grosse Gewinnerin des Abends war aber Taylor Swift. Die Popsängerin schnappte sich «nur» drei Grammys, dafür jedoch die wichtigeren.