Zum Inhalt springen

International Leonardo DiCaprios Öko-Image kriegt Kratzer

Der Schauspieler setzt sich für den Umweltschutz ein. Doch das Image des «Öko-Kriegers» kriegt Risse: Der Schauspieler reist vorzugsweise in seinem Privatjet umher.

Leonardo DiCaprio
Legende: Wasser predigen, Wein trinken Ist Leonardo DiCaprios Engagement echt? Keystone

In nur sechs Wochen soll der Schauspieler sechs Mal in seinem Privatjet von New York nach Los Angeles geflogen sein. Das geht aus gehackten E-Mails des Filmstudios Sony hervor.

Dass es ökologischere Arten zu reisen gibt als per Privatjet, dürfte dem vermeintlichen Umweltschützer DiCaprio bekannt sein. Schliesslich sprach er schon vor der UNO-Generalversammlung und machte bei vielen Gelegenheiten auf den Klimawandel aufmerksam.

Wie DiCaprio, so auch Guarino

Laetitia Giarino
Legende: Luxus-Trip und Wohltätigkeit Laetitia Guarino weiss, wie ein Privatjet von innen aussieht. Keystone

Sich für ökologisches und karitative Zwecke stark machen und gleichzeitig mit dem Privatjet von A nach B fliegen: Das kennt auch Miss Schweiz Laetitia Guarino: Die Charity Lady machte Ende März auf Jet-Set-Girl.

Zum Charity-Event, dem Rosenball in Monte Carlo, jettete sie per Privatjet von Zürich nach Nizza, von dort mit dem Helikopter nach Monaco. «Es war das schönste Wochenende meines Lebens», schwärmte Guarino im «Le Matin».

Legende: Video «Geburtstag: Leonardo DiCaprio wird 40 Jahre alt» abspielen. Laufzeit 1:52 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 11.11.2014.

3 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Karl Müller, Düdingen
    Wen wundert's? Schöne Worte von einem Privilegierten! Aber persönlich auf etwas verzichten? Klar hat di Caprio wenig Freizeit, aber jede Woche quer durch die USA jeten müsste vielleicht nicht jedes mal im Privatflugi sein. Dessen Besatzung benötigt vielleicht diese Flüge um das Brevet zu bestätigen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von tom rosen, erlenbach
    Was für einen Weltstar DiCaprio in den USA gilt, gilt natürlich noch lange nicht für eine Mini-Miss auf Europareise. Man möge sich aber mal mit einem "DiCaprio"-bekannten Gesicht in den Flieger setzen - selbst in der First kann da von Ruhe nicht die Rede sein. Herr DiCaprio fliegt übrigens nicht allein und nutzt die Flugzeit für Interviews, Vorbereitungen oder schlicht zum Ausruhen - ein Journi sollte das wissen. Vielleicht hat Len das SRF aber noch nicht gratis mitfliegen lassen ;)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ramon Gfeller, Bern
    Bei den Politikern funktioniert das leider genau gleich. Politisieren für eine autofreie Stadt und die eigenen Kinder mit dem SUV zum Tennis chauffieren...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen