Madonna provoziert mit Fesselbildern von Menschenrechtskämpfern

Auch mit 56 ist sich Madonna für keinen Skandal zu schade. Um Werbung für ihre neue Platte zu machen, «verschnürt» sie Ikonen. Die Fans finden es unter aller Sau.

Sie weiss, wie sie Aufmerksamkeit bekommt. Auf Instagram und Facebook veröffentlichte Madonna Fotomontagen von gefesselten Menschenrechtskämpfern. Fans beschimpften die Sängerin daraufhin als «respektlos» und warfen ihr rassistische Tendenzen vor.

Manche kritisierten, sie habe Bilder der schwarzen Ikonen mit Fesseln im Gesicht zur Werbung für ihr neues Album genutzt. Sie selbst ist auf dem Cover ihres Albums verschnürt zu sehen.

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Malawische Regierung schiesst offiziell gegen Madonna

0:43 min, aus Glanz & Gloria vom 11.4.2013

Madonna entschuldigte sich offiziell, gab aber anderen die Schuld. Nicht von ihr stammten die Montagen, sondern von ihrer Fangemeinde. Sie habe die Bilder nur aufgegriffen und verbreitet. «Ich behaupte nicht, dass ich wie sie bin», sagte sie unter Bezug auf die Menschenrechtskämpfer King und Mandela. «Alles, was ich sage ist, dass sie auch Rebel Hearts sind». Sie sei froh, wenn sie eines Tages auch nur ein Prozent dessen erreiche, was jene im Leben bewerkstelligt hätten.

Geht Madonna mit den Fotomontagen zu weit?

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