Pulver verschossen: Daniel Craig will nicht mehr Bond spielen

Den Job als Agent gibt der 47-Jährige für die US-Serie «Purity» auf. Eine TV-Adaption von Jonathan Franzens Gesellschaftsepos «Unschuld».

Daniel Craig wolle nicht mehr in die Bond-Rolle schlüpfen.

Bildlegende: Bombastisch Craigs letzter Bond-Streifen hat über 300 Millionen US-Dollar gekostet. Keystone

Keine Aufträge mehr im Namen Ihrer Majestät. Nach vier Bond-Streifen in neun Jahren hängt Daniel Craig seine Lizenz zum Töten an den Nagel. Das vermeldet die britische Zeitung «The Sun».

Video «Filmkritik zu «Spectre»» abspielen

Filmkritik zu «Spectre»

2:30 min, aus Keine 3 Minuten – Die Filmkritik für Eilige vom 4.11.2015

«Eher würde ich dieses Glas hier zerschmettern und mir damit die Pulsadern aufschneiden. Wir sind durch. Alles was ich will, ist voranzukommen», wetterte der 47-Jährige letzten Oktober in einem Interview mit «TimeOut». Später ruderte er zurück. Sollte er doch noch einmal in die Bond-Rolle schlüpfen, dann «nur des Geldes wegen.»

Lieber Serienstar als 007

Ab sofort steht Craig für 20 Episoden der US-Serie «Purity» vor der Kamera. Das berichten unterschiedliche US-Branchenblätter wie «Variety» und «Deadline». In «Purity» spielt Craig den Journalisten Andreas Wolf, der der Amerikanerin Purity hilft, ihren Vater zu finden.

Craigs letzte größere TV-Serie liegt 20 Jahre zurück: Damals war der Schauspieler in der BBC-Produktion «Friends in the North» zu sehen.