Spirit Awards: Schweizer Regisseurin geht leer aus

Einen Tag vor den Oscars werden in Hollywood die «Spirit Awards» vergeben. Nominiert war auch die Schweizer Regisseurin Ursula Meier. Einen Preis erhielt sie schlussendlich zwar nicht. Dennoch ist sie stolz auf das Erreichte.

Die «Spirit Awards» sind Hollywoods Alternativauszeichnung für Filmproduktionen, die nicht mehr als 20 Millionen Dollar gekostet haben. Sie werden traditionell einen Tag vor der Oscar-Gala in einem Festzelt am Strand von Santa Monica verliehen. Unter den Gästen war am Samstag auch Ursula Meier. Die Schweizer Regisseurin war für ihren Film «L'enfant d'en haut» in der Kategorie «Bester ausländischer Film» nominiert.

Den Preis räumte schliesslich ein anderer Film ab: Das Altersdrama «Liebe» des österreichischen Regisseurs Michael Haneke. Auch bei den Oscars tritt er für Österreich an und gilt in dieser Sparte als Favorit.

Video «Ursula Meier an den «Spirit Awards»» abspielen

Ursula Meier an den «Spirit Awards»

0:22 min, vom 24.2.2013

Obschon Ursula Meier an den «Spirit Awards» leer ausging, zeigte sie sich im Interview mit «glanz & gloria» nicht enttäuscht: «Der Film wurde in der Romandie gedreht mit einem unbekannten Hauptdarsteller, schaffte es in die Short-List der Oscars und war hier nominiert – das ist unglaublich.»

«Silver Linings» ausgezeichnet

Die Tragikomödie «Silver Linings» holte vier Indie-Trophäen, als bester Film, für Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence und für Regie und Skript von David O. Russell. Die 22-jährige Lawrence ist auch für den Oscar nominiert. John Hawkes wurde für seine Hauptrolle in «The Sessions - Wenn Worte berühren» geehrt.

Sendung zu diesem Artikel