Warum schütten alle Stars ihr Herz bei Oprah Winfrey aus?

Immer wieder plaudern, weinen und gestehen Prominente bei Talklady Oprah Winfrey – zuletzt Lance Armstrong, der eine Dopingbeichte ablegt. Medienexperte Patrick Rohr und Moderator Roger Schawinski erklären ihren Erfolg.

Oprah ist die unbestrittene Talkshow-Königin. Bei der Beichtmutter der Amerikaner nehmen alle grossen Stars Platz. Rihanna erzählt im Sommer 2012 eindrücklich,  wie sie von ihrem Partner zusammengeschlagen wurde, Fergie gestand einen Medienskandal und Barack Obama zählt zu ihren Freunden. Oder Tom Cruise hüpft liebestrunken auf der Couch rum und erzählt der Welt 2005 von seiner neuen Liebe zu Katie Holmes.

Armstrong-Interview – für Oprah Winfrey eine Herausforderung

Am Donnerstag flimmert die nächste Oprah-Sendung über den Bildschirm. Neben ihr sitzt Lance Armstrong, der ihr gegenüber erstmals die Einnahme von Dopingmitteln bestätigt.

Für Oprah Winfrey ist es laut eigener Aussage, das grösste Interview, das sie je geführt habe. Zudem sagt sie: « Ich habe mich wirklich vorbereitet, als ginge es um meinen College-Abschluss.» Die wichtigsten Fragen, auf die die ganze Welt gewartet hat, habe er bei ihr beantwortet.

Patrick Rohr und Roger Schawinski zum Phänomen Oprah

Medienprofi Patrick Rohr erklärt sich den Erfolg von Oprah dadurch, dass die Talkshow-Lady nicht urteilt und verurteilt. Moderator Roger Schawinski sagt: «Mit einem Auftritt bei Oprah holt man sich Sympathien. Zudem ist die Talkmasterin zahm und einfühlsam. Sie schafft ein Klima, das gar die schlimmsten Dinge nicht mehr so krass erscheinen lässt».