Wegen Tierquälerei: Jane Birkin zieht Taschen-Namen zurück.

Die Birkin Bag ist das Objekt der Begierde für viele Frauen. Nun aber bröckelt das Image des Luxusartikels: Es sind Bilder aufgetaucht, die zeigen, wie Krokodile für diese Tasche sterben müssen. Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin will nicht mehr, dass die Tasche ihren Namen trägt.

Ein Mann hällt eine Kroko Birkin Bag in den Händen. Jane Birkin in einem schwarzen Kleid auf dem roten Teppich

Bildlegende: Die Tasche und ihre Namensgeberin «Je t'aime» singt Jane Birkin für die Taschen ganz bestimmt nicht. Reuters

Die Tierschutzorganisation Peta veröffentlichte vor einigen Wochen ein besorgniserregendes Video. Darauf zu sehen: Krokodile, die zu Tode gehackt oder bei lebendigem Leib gehäutet werden. Das geschieht weltweit für Taschen. Auch für die Birkin Bag von Hermès.

Jane Birkin ist geschockt

Für diese Tierquälerei will die Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin (68) ihren Namen nicht mehr hergeben: «Ich bin schockiert über die Grausamkeiten, die Krokodile erleiden müssen für die Produktion von Taschen, die meinen Namen tragen. Ich habe Hermès gebeten, die Birkin Bag umzubenennen, bis bessere Methoden umgesetzt werden für die Produktion dieser Tasche.»

Hermès zeigt Verständnis

Das Unternehmen reagierte verständnisvoll. «Hermès respektiert und teilt ihre Emotionen und war ebenso geschockt von den jüngsten Bildern», teilte das Pariser Unternehmen mit.

Luxusartikel Birkin Bag

Die Birkin Bag gehört seit drei Jahrzehnten zu den wichtigsten Statussymbolen für reiche Frauen. Die Modemarke Hermès fertigt die Handtasche nur auf Bestellung an. Bis zu sechs Jahre dauert die Anfertigung. Dafür müssen Kundinnen in der Grundausstattung mindestens 8.000 Euro hinlegen, die Ausführung in Krokodilleder ist ab 33.000 Euro zu haben.