Woody Allen: «Missbrauchsvorwürfe sind unwahr und erbärmlich»

Oscar-Preisträger Woody Allen hat Vorwürfe seiner Adoptivtochter über angeblichen sexuellen Missbrauch zurückgewiesen.

Woody Allen im Seitenprofil

Bildlegende: «Vorwürde sind unwahr» Woody Allen wehrt sich. Reuters

Woody Allens Sprecherin teilte am Sonntag mit, dass der Regisseur «sehr bald» auf einen am Wochenende veröffentlichten Brief der 28-jährige Dylan Farrow reagieren werde. Dem US-Sender CNN zufolge wies Sprecherin Leslee Dart darauf hin, dass Allen in Zusammenhang mit der Vorwürfen in den 90er Jahren nach einer «gründlichen Untersuchung» nicht angeklagt worden sei.

Missbrauchsvorwürde gegen Woody Allen sind nicht neu

In einem Brief, den sie dem «New York Times»-Kolumnisten Nicholas Kristof zukommen liess, schilderte Farrow angeblichen sexuellen Missbrauch durch ihren Vater, als sie sieben Jahre alt war. Sie wolle nicht länger schweigen. US-Schauspielerin Mia Farrow hatte damals ihrem langjährigen Partner Allen vorgeworfen, er habe die gemeinsame Adoptivtochter Dylan missbraucht. Der vierfache Oscar-Preisträger hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.