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Schweiz Franco Knie: «Man muss keine Angst vor Behinderten haben»

Am Samstag wurden die neue Miss und der neue Mister Handicap gewählt. Unter den Gästen: Elefantentrainer Franco Knie (60). Er selbst hat in seiner Familie einen Menschen mit Handicap – sein Sohn ist Autist.

Legende: Video «Franco Knie über Menschen mit Handicap und seinen Sohn» abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Vom 26.10.2014.

Die Wahl im KKL Luzern war für Franco Knie eine Herzensangelegenheit. Grund: Schon seit Jugendjahren begleiten ihn Menschen mit Handicaps. Erst sein Schulfreund, der querschnittsgelähmt ist. Später sein Sohn, der Autist ist. Deswegen setzt sich der 60-Jährige gerne für diese ein. «Man muss keine Angst vor Behinderten haben. Man muss auf sie offen zugehen.»

Mein Sohn kann nicht reden. Manchmal fängt er einfach an zu schreien
Autor: Franco KnieElefantentrainer

Und wie merkwürdig sich «vermeintlich gesunde» Menschen gegenüber Menschen mit Handicap verhalten können, weiss er aus eigener Erfahrung. «Mein Sohn kann nicht reden. Manchmal fängt er einfach an zu schreien. Die Leute denken dann, er sei schlecht erzogen und reagieren ihrerseits darauf mit Aggression.» Dass sei falsch in seinen Augen. «Man sollte Verständnis dafür haben, dass es Menschen gibt, die etwas anders sind und anders reagieren.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ingrid Betschart, Schattdorf
    Wenn nur mehr so denken würden. Bei psychisch Kranken ist es meist so, dass sie normal aussehen aber sich seltsam benehmen. Weil sie seltsam sind werden viele gemobbt und ausgeschlossen. Dann müssen sie ev. in Therapien/Medikamente nehmen. Es würde viel mehr nützen wenn sie so wie sie sind akzeptiert werden. Dazu sollten in Schulen die Kinder mehr über die häufigsten psych. Krankheiten lernen. Bsp. Autisten wie fühlen sie, wie ist ihre Wahrnehmung. So lernen Kinder besser sie zu verstehen.
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