In Papas grossen Fussstapfen: Simone Fornara Erni

Simone Fornara ist die älteste Tochter des Kunstmalers Hans Erni. Eine schwierige Voraussetzung, um als eigenständige Malerin wahrgenommen zu werden. Ihr neues Kunstbuch beweist, dass ihr der Schritt aus den grossen Fussstapfen des Papas doch noch gelungen ist.

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Simone Fornara: Wer verglichen wird, muss sich mehr anstrengen

0:51 min, vom 21.8.2013

Immer mit dem berühmten Vater verglichen werden, das ist für niemanden leicht. Insbesondere wenn der Papa Hans Erni heisst und der bedeutendste Gegenwartskünstler der Schweiz ist. «Man wird immer verglichen, da muss ich mich einfach mehr anstrengen», so Simone Fornara zu glanz & gloria, «weil ich eine Frau bin und dann immer noch mit meinem Vater verglichen werde.»

Der Vater als härtester Kritiker

Kritik in der Kunstgewerbeschule nahm Simone Fornara leicht hin. Die Kritik des berühmten Papas war viel härter, aber das habe sie weiter gebracht. Auf die Frage, was Hans Erni denn heute zu ihren Werken meine, antwortet Tochter Simone: «Heute ist er eigentlich zufrieden mit meiner Arbeit.»

Dass sie ihren eigenen Stil gefunden hat und definitiv aus dem Schatten des Vaters getreten ist, beweist sie mit ihrem neusten Kunstbuch «Die Schweiz». Darin hat sie Sujets aus allen 26 Kantonen abgebildet. Erscheinen wird das Buch im Frühjahr 2014.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Simone Fornara Erni: Eine Künstlerin geht ihren Weg

    Aus glanz und gloria vom 21.8.2013

    Ihr Vater ist der wohl bekannteste Schweizer Maler der Gegenwart: Hans Erni. Für seine Tochter Simone war es nicht leicht, aus dem Schatten des berühmten Künstlers zu treten. Doch die Malerin hat ihren Weg gefunden. Zur Zeit arbeitet sie an einer Bilderserie über die Schweiz. g&g hat Simone Erni in ihrem Atelier in Luzern besucht.