Köbi Kuhn: Nach dem Tod seiner Alice findet er neuen Lebensmut

Der ehemalige Nati-Trainer Köbi Kuhn hat eine schwere Zeit hinter sich: Im April ist seine Frau Alice gestorben. Jetzt blickt er nach vorne und reist sogar an die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

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Köbi Kuhn über sein Leben nach dem Tod seiner Frau Alice

0:54 min, vom 5.6.2014

Alice Kuhn

Bildlegende: Alice Kuhn Am 25. April ist Köbi Kuhns Frau verstorben. Keystone

49 Jahre lang waren Köbi Kuhn und seine Alice verheiratet. Ende April starb Alice Kuhn nach langer Krankheit. Plötzlich war Köbi Kuhn alleine. Doch der 70-Jährige weiss sich zu helfen: «Nicht zuhause rumsitzen, sondern unter die Leute gehen – das war von Anfang an mein Motto», so Köbi Kuhn anlässlich einer Restaurant-Eröffnung im Interview mit «glanz & gloria».

«  An die WM zu fahren, habe ich erst im letzten Augenblick entschieden »

Köbi Kuhn
ehemaliger Nati-Trainer

Es gehe ihm nach dem Tod seiner Frau wieder gut. So gut, dass Köbi Kuhn sich sogar dazu entschieden hat, nach Brasilien an die Fussball Weltmeisterschaft zu reisen. Darauf freue er sich derzeit am meisten: «Das habe ich erst im letzten Augenblick entschieden. Das Schicksal meiner Frau konnte ich ja nicht voraussehen.» Seit 2008, nachdem Alice Kuhn einen epileptischen Anfall erlitten hatte und pflegebedürftig wurde, stand der Zürcher seiner Frau täglich zu Seite.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

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