Martin Rapold und Tonia Maria Zindel: zurück in der Vergangenheit

Was musste der «Schellen-Ursli» auch einstecken, kämpfen und mutig für sich einstehen. Die Geschichte rund um den kleinen Ursli wird derzeit in Guarda im Kanton Graubünden verfilmt. Zwei Darsteller verraten, wie es um ihr kindliches Temperament stand.

«Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr», so lauten die ersten Zeilen des berühmten Schweizer Bilderbuch-Märchens «Schellen Ursli».

Zwei der «erwachsenen» Darsteller, Tonia Maria Zindel und Martin Rapold, erinnern sich noch gut an die Zeit, da man als Kind jeden Tag etwas erwachsener wird. Gerade in der Schule offenbarte sich dann schnell das Temperament.

Der Träumer und die Chefin

Offenbar waren die beiden grundverschieden: Er: «Ich war der Träumer», sie: «Ich war eher die Chefin» – somit ist klar, die Bündner Schauspielerin hatte wohl auf dem Pausenhof das Sagen. Martin Rapold träumte sich durch die ersten Schuljahre, bis er sich dann gemäss eigener Aussage doch noch um Zahlen und Buchstaben kümmern wollte, wie er gegenüber «g&g» sagt.

Die Darsteller kamen am Mittwoch zum ersten Mal am Drehort zusammen. Am kommenden Montag beginnen die effektiven Dreharbeiten für den gleichnamigen Film. Er erzählt die Geschichte des kleinen Ursli, der seinen Mut unter Beweis stellt und die riesige Glocke aus dem Maiensäss holt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • «Schellen-Ursli»: Die Kindergeschichte wird verfilmt

    Aus glanz und gloria vom 25.9.2014

    Der «Schellen-Ursli» kommt ins Kino. Den «Ursli» spielt der 11-jährige Bündner Jonas Hartmann. In weiteren Rollen sind unter anderem Tonia Maria Zindel und Martin Rapold mit dabei, Regie führt «Oscar»-Preisträger Xavier Koller. «glanz & gloria» besuchte den Cast beim Zusammentreffen im Engadiner Bergdorf Guarda, wo nächste Woche die erste Klappe fällt.