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Schweiz Oprah Winfrey erzürnt Tierschützer nach «Täschligate»

Weil sich Oprah Winfrey für in Zürich für eine Tasche aus Krokodil-Leder interessierte, sind Tierschützer aufgebracht. Ebenfalls aufgebracht ist die Verkäuferin, die Oprah nicht korrekt behandelt haben soll.

Legende: Video Kritik an Oprah Winfrey abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 12.08.2013.

Weltweit sorgte Oprah Winfrey mit dem Taschenskandal in Zürich für Schlagzeilen. Nun haben sich die Tierschützer eingeschaltet. Schliesslich interessierte sich die Talkmasterin für eine Krokodil-Leder-Tasche. Und das, obwohl sich Winfrey gerne als Tierschützerin gibt und sich immer wieder gegen das Tragen von Pelz einsetzt. 2008 wurde die US-Talkmasterin gar von der weltweit grössten Tierrechtsorganisation Peta zur «Tierschützerin des Jahres» gewählt.

Chantal Häberling, Mediensprecherin der Schweizer Tierschutzorganisation «Vier Pfoten», zeigt sich gegenüber «glanz & gloria» entrüstet über das Verhalten der Talkmasterin. «Als Tierschützerin sollte sie eigentlich wissen, dass die Krokodile für solche Handtaschen leiden müssen.»

Oprah Winfrey fand die Tasche tatsächlich zu teuer

Wie Oprah Winfrey am Freitag auf Twitter schrieb, hätte sie die Tasche sowieso nicht gekauft, unabhängig von der Bedienung in Zürich. Sie twitterte: «Sieht so aus, als ob mir die Verkäuferin tatsächlich einen Gefallen getan hat. Die Tasche kostete 38'000 Dollar! Sie hatte recht – die Tasche hätte ich nicht gekauft.»

Die Verkäuferin der Edel-Boutique hat sich inzwischen im «Sonntagsblick» zu dem Vorfall geäussert. «Ich kann seit Tagen nicht mehr schlafen. Ich fühle mich wie in der Mitte eines Wirbelsturms. Total machtlos, auch ausgeliefert.» Rassismus-Vorwürfe weist die Verkäuferin vehement zurück. Sie bestreitet, Oprah Winfey gesagt zu haben, sie könne sich die Tasche nicht leisten: «So etwas würde ich zu einem Kunden nie sagen. Wirklich nicht! Gute Manieren und Höflichkeit sind das A und O in diesem Geschäft.»

Legende: Video Oprah Winfrey über ihr Zürcher Shopping-Erlebnis abspielen. Laufzeit 01:51 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 09.08.2013.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Bürger, Schweiz
    OW: «Sieht so aus, als ob mir die Verkäuferin tatsächlich einen Gefallen getan hat. Die Tasche kostete 38'000 Dollar! Sie hatte recht – die Tasche hätte ich nicht gekauft.»- Diese Aussage schlägt dem Fass den Boden raus! Was erlaubt sich diese Oprah Winfrey? Bezichtigt eine Verkäuferin des Rassismus und jetzt das? Was will die arrogante &völlig abgehobene Berufstalkerin eigentlich? Sie hatte Ihre Schlagzeilen auf billigste Art & Weise erhascht! Dekadenter Journalismus! Auf Kosten anderer!
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  • Kommentar von Stefan Schätti, Maur
    Blosse Eigenwerbung. Mit Ophraischer-RASSISMUS-Kelle angerührt. Schade, dass der Blick auf den Zug mit Aufsprang! PS : DIE HERSTELLUNGSWEISE der Taschen? BEDENKLICH! DAS wird nun zu Reden geben. Oprah's Sorry an Verkäuferin und an Schweiz - sollte - erfolgen IN IHRER SENDUNG.
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  • Kommentar von Hansli Kummer, Brütten
    In diesen Läden der T. Götz sind nur arrogante, unfähige Verkäuferinnen am Werk. Und wenn die dann noch was von "Sprachbarriere" sagt, zeigt es in etwa, was für ein Niveau da herrschelt, die kann ja nicht einmal englisch, will aber 30.000-fränkige Accessoires verkaufen, ha ha ha.
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