Sandro Cavegn: «Ein Jahr Mister Schweiz reicht»

Am 26. August endet die Amtszeit von Sandro Cavegn – bis auf Weiteres gibt es keine Mister-Schweiz-Wahl mehr. Im Interview mit «glanz & gloria» blickt der vorerst letzte Mister auf sein Amtsjahr zurück.

Sandro Cavegn

Bildlegende: Da strahlte er noch Nach seinem Amtsjahr freut sich Sandro Cavegn auf ein geregeltes Leben abseits des Scheinwerferlichts. Keystone

Sandro Cavegn, warum bleiben Sie nicht Mister Schweiz?
Sandro Cavegn: Das war nie eine Option für mich. Ich möchte wieder zurück in mein geregeltes Leben mit geregeltem Einkommen.

Aber das Mister-Jahr ist doch lukrativ?
Cavegn: Am Anfang verdient man viel, danach immer weniger.

Dann wollen Sie ihr Mister-Dasein so schnell wie möglich hinter sich lassen?
Cavegn: Es war eine schöne, lehrreiche Zeit, und ich werde auch in Zukunft Aufträge annehmen. Aber es war nie mein Ziel, im Showbiz Fuss zu fassen – das ist nicht meine Welt.

Am 1.9. zeigt SRF einen Dok über Ihr Amtsjahr. Darin werden Sie mit Renzo Blumenthal verglichen, der medial sehr präsent ist.
Cavegn: Renzo ist ein ganz anderer Typ als ich. Uns verbindet einzig, dass wir aus dem gleichen Tal stammen. Ich will diese mediale Präsenz nicht.

Sind Sie erleichtert, dass das Jahr vorbei ist?
Cavegn: Ja. Ich möchte mich zukünftig auf mich konzentrieren.

Und auf Ihre Freundin...
Cavegn: Wir haben gerade gemeinsame Ferien verbracht. Jetzt hat erst einmal die Arbeit Priorität.