Schweizer Dok-Film flimmert in Amerika über die Bildschirme

Grosser Erfolg für Regisseurin Anna Thommen: Ihr erster Film «Neuland» wird in den USA landesweit im Fernsehen ausgestrahlt. «Neuland» erzählt die Geschichte junger Migranten in einer Integrationsklasse in Basel.

Der Film, der vor zwei Jahren in der Schweiz Premiere feierte, wird in den USA vom Fernsehsender «PBS» im Dokumentarfilm-Gefäss «Point of View», zu Deutsch «Standpunkt», gezeigt. Der 93-minütige Streifen passe hervorragend ins Programm sagte Chefproduzent Chris White der Nachrichtenagentur sda.

Thommen erhielt auch ZFF-Preis

«POV» gibt es bereits seit 28 Jahren und es ist das älteste Dokumentarfilm-Programm der USA. Die Sendereihe wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet, so auch mit über 30 Emmy-Fernsehauszeichnungen.

Die Regisseurin Anna Thommen wurde 1980 in Arlesheim BL geboren und arbeitete früher selber als Lehrerin. «Neuland» ist ihr erster abendfüllender Film. 2013 wurde sie am Zurich Film Festival mit einem «Golden Icon Award» ausgezeichnet.

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Anna Thommen am ZFF 2013 ausgezeichnet

0:48 min, vom 16.8.2015