«Viele Vorurteile»: Darum mussten Dodos Dreadlocks weg

Die Dreadlocks waren lange das Markenzeichen des Reggae-Sängers. Inzwischen ist aus ihm ein Glatzkopf geworden. Das hat nicht nur mit dem Altern zu tun.

Zwei Bilder: Dodo als Kandidat bei «Expedition Robinson» mit Dreadlocks  und mit Glatze.

Bildlegende: Vom Rastaman zum Glatzkopf Dodo als Kandidat bei «Expedition Robinson» (links) vor 16 Jahren und mit seinem heutigen Look. Screenshot TV3 / Facebook / Dodo

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Dodo über seine Verwandlung

2:56 min, vom 11.10.2015

«Die Dreadlocks abzuschneiden war ein Befreiungsschlag für mich», sagt Dodo alias Dominik Jud (38) im Interview mit «Glanz & Gloria». Er habe mit dieser Frisur oft mit Vorurteilen zu kämpfen gehabt. An der Grenze sei er wegen seines Äusseren immer angehalten und von den Zollbeamten kontrolliert worden.

Dodo: Ein Joint ist wie ein Glas Wein

Allerdings hätten die Zöllner dabei tatsächlich das eine oder andere nicht ganz legale Mitbringsel finden können: Denn Reggae-Musik und Marihuana gehören einfach zusammen. Auch bei Dodo. Und noch heute – trotz Glatze statt Dreadlocks – gönnt sich der Musiker und Produzent gerne mal einen Joint. Doch er räumt ein: «Das ist nicht mein Lebensinhalt. Ich muss das nicht an die grosse Glocke hängen. Das ist, als ob man mal ein Glas Wein trinkt.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Gast im Studio: Dodo

    Aus glanz und gloria vom 11.10.2015

    Dodo ist seit seinem Hit «Hippie-Bus» auf der Überholspur: Wochenlang hielt sich der Titel in den Schweizer Charts und mit mehr als 20'000 verkauften Einheiten erreichte das Lied Goldstatus. Bei «G&G Weekend» spricht er über diesen Erfolg, seine Karriere und sein Leben.