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Schweiz Was ist Halloween? Grusel-Promis «brillieren» mit Nichtwissen

Immer mehr Menschen feiern in unseren Breitengraden Halloween – auch die Prominenz. Sich gruselig zu verkleiden wissen die Promis, die Bedeutung des Brauchs weniger.

Legende: Video Promis zu Halloween abspielen. Laufzeit 0:50 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 04.11.2013.

Halloween feiern, das kann die Prominenz mittlerweile auch in der Schweiz. Bei der alljährlichen Halloween-Party von Reto Hanselmann übertreffen sich die geladenen Gäste mit gruseligen Verkleidungen. Mit Antworten auf die Frage «Was ist Halloween eigentlich?» weniger.

Promis haben keine Ahnung

«Irgendwie die Nacht der Toten», meint Eiskunstlauf-Legende Denise Biellmann. «Ich habe gemeint, das sei ein fruchtbarer Event», so Eventmanagerin Karina Berger. «Irgendetwas mit den Toten. Dass man dem Tod entgeht», lautet die Antwort von Sängerin Fabienne Louves. So richtig wissen tut es keiner.

Der richtigen Antwort am nächsten kommt Musikproduzent Roman Camenzind: «Das ist ein uralter keltischer Brauch, der in unseren Breitengraden noch nicht so lange verbreitet ist, aber immer mehr aufkommt.» Die Herkunft stimmt, was es mit dem Brauch auf sich hat, weiss aber auch er nicht. Das ist allerdings nicht weiter verwunderlich. Denn eine exakte überlieferte Erklärung gibt es nicht. Es existieren viele wissenschaftliche Theorien, die sich nicht eindeutig belegen lassen.

Verschiedene Theorien

Sicher ist aber, dass Halloween keine Erfindung der Amerikaner ist. Der Brauch war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken.

Herkunft von Halloween

Das Wort «Halloween» leitet sich ab von «All Hallow's Eve» und benennt die Volksbräuche am Abend vor Allerheiligen. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Irische Einwanderer brachten den Halloween-Brauch in den 1840er-Jahren dann mit in die USA, wo dieser seither oft mit sehr viel Aufwand gefeiert wird.

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