Widmer-Schlumpf: Das Matterhorn ist ihr ein zu grosser Brocken

Eveline Widmer-Schlumpf ist in den Bergen aufgewachsen und liebt das Wandern. Doch auf dem Schweizer Nationalberg, dem Matterhorn, war die Bundesrätin noch nie. Ihr Respekt vor dem «Horu» ist zu gross.

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Eveline Widmer-Schlumpf über das Matterhorn

0:52 min, vom 10.7.2015

«Ich kenne meine Stärken und meine Schwächen. Ich wandere viel und habe mit meinem Mann schon grosse Touren gemacht. Doch das Matterhorn wäre nicht drin gelegen.» Das gesteht Widmer-Schlumpf im Interview mit «Glanz & Gloria» am Rande einer Feier zum 150. Jubiläum der ersten Matterhorn-Besteigung.

«  Das würde ich mir nicht zutrauen »

Eveline Widmer-Schlumpf
Bundesrätin

Eveline Widmer-Schlumpf wuchs in den Bündner Bergen auf und sieht sich als Berglerin. Doch der Respekt vor dem 4478-Meter-Gipfel ist zu gross: «Das würde ich mir nicht zutrauen.»

Das «Horu», wie der Berg im Wallis genannt wird, sei nicht nur in sportlicher Hinsicht ein grosser Brocken. Auch als Marketing-Symbol für die Schweiz sei der Berg ein Schwergewicht: «Das Matterhorn ist ein spezielles Label für die Schweiz. Im Ausland hilft es beispielsweise zu erklären, wo man als Schweizer herkommt.»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • «The Matterhorn Story»: Freilichttheater zum Jubiläum

    Aus glanz und gloria vom 10.7.2015

    Vor 150 Jahren wurde das Matterhorn zum ersten Mal bestiegen. Auf 2600 Metern über Meer steht in Zermatt momentan die höchstgelegene Freiluftbühne Europas. Das Theaterstück «The Matterhorn Story» erzählt die Geschichte der Erstbesteigung. Bei der Premiere mit dabei viele prominente Gäste, die den berühmtesten Berg der Schweiz schon bestiegen haben, darunter Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh, alt Bundesrat Adolf Ogi oder Kabarettist Franz Hohler.