«Als wenn man ein Dachs wär in seinem Bau» von Gerhard Polt

Im satirischen Meisterwerk des jungen Gerhard Polt über die Luxussanierung einer Münchner Strasse kommen an die fünfzig Figuren zu Wort.

Und Polt spricht sie alle selbst: den alten Kriegsinvaliden Jennerwein ebenso wie die Frau Mitterwieser und ihren Untermieter, den Herrn Tschabobo aus Tschurangrati.

«Der Münchner Gerhard Polt ist ein absolutes Phänomen. Reporter und Komödiant in einer Person, hat er seine Umwelt so genau beobachtet und deren Personal stimmlich wiedergegeben, wie es kein Profi besser könnte. Er belässt es auch nicht bei der Unterhaltung, obwohl er mühelos dazu fähig wäre, sondern bringt Information dazu, die den Kern aktuellen Grossstadtlebens trifft», schrieb 1977 dazu die «Funkkorrespondenz».


In etwa fünfzig verschiedenen Rollen: Gerhard Polt

Regie: Jürgen Geers - Produktion: HR 1976 - Dauer: 56‘

Redaktion: Johannes Mayr