«Am einen Ende ein Feuer und am andern Ende ein Narr» von Martin Schutz und Markus Wolff

Umwerfend sarkastisch, intelligent und unaufgeregt macht sich Kurt Vonnegut in seinem letzten Buch «A Man without a Country» (2005) seine Gedanken zum Amerika von heute und zu dem, was das Leben sinnvoll macht.

Durch den Tod des Autors im April 2007 wurde «Mann ohne Land» zu einem Abschiedsbuch, und das Hörspiel, das als Hommage zu seinem 85. Geburtstag geplant war, zu einem Nachruf auf eine einzigartige Gestalt nicht nur der amerikanischen Literatur. Als literarisches Wunder wurde Vonnegut auch schon gepriesen, weil er sowohl von Akademikern als auch vom so genannten Mann auf der Strasse gelesen wird.

Sein verzweifelter Witz, mit dem er die Bush-Regierung und unsere Zeit überhaupt kommentierte, bleibt immer leicht; von «extrem gut gelaunter Zivilisationskritik» schrieb der Kritiker Georg Diez.

Mit Robert Hunger-Bühler, Julia Schmidt und Markus Wolff

Aus dem Amerikanischen von Harry Rowohlt - Textbearbeitung: Markus Wolff, Martin Schutz - Musik/Elektronik: Martin Schutz - Regie/Mixing: Martin Schutz, Markus Wolff - Redaktion: Stephan Heilmann - Produktion Schutz-Wolff und Schweizer Radio DRS, 2007 - Dauer: 47'

Redaktion: Stephan Heilmann