«Am Magnetberg» von Klaus Hoffer

Rätselhafte Funksprüche dringen aus dem Gebirge, Lebenszeichen eines monströsen Einsiedlers, der sich auf einen unlokalisierbaren Magnetberg irgendwo in den Schweizer Alpen zurückgezogen hat. Ein Monolog mit Fritz Lichtenhahn zum 70. Geburtstag des Autors Klaus Hoffer. Inszenierung: Urs Widmer.

Klaus Hoffer, geboren 1942 in Graz, wird der experimentellen und sprachkritischen Literatur in der Nachfolge Oswald Wieners zugerechnet. Das bekannteste Werk des an Kafka geschulten Autors ist der Roman «Bei den Bieresch» (1983). Urs Widmer sagt zu seiner Radio-Arbeit: «Insgesamt handelt es sich um den Versuch, die bemerkenswerte Lebensgeschichte eines Mannes ahnen zu lassen, von dem wir, über geheimnisvolle, offensichtlich mit einem Amateurfunkgerät gesendete Lebens- oder Todeszeichen hinaus, nichts in Erfahrung bringen können. Tonscherben - die Scherben eines Lebens.»

Mit Fritz Lichtenhahn.

Musik: Peter Zwetkoff - Regie: Urs Widmer - Produktion: SWR 1983 - Dauer: 63'

Redaktion: Stephan Heilmann