«Hugo der Wolf. Eine Steampunk-Romanze» von Ulrich Bassenge

«Mir träumte, ich hätte umgebracht, was ich am meisten liebe» die Geschichte vom Werwolf, dem die Hormone durchgehen, während die Mädchen traurig zugucken müssen. Erzählt wird in der Sprache der Schauerromane des 19. Jahrhunderts, die aber doch manchmal ins Hier und Jetzt springt.

Auf einer Comixzeichnung ist ein Wolf und eine Frau mit Augenklappe und Maschinengewehr zu sehen.
Bildlegende: Eine Steampunk-Romanze über das Böse. Flickr/Giovana Medeiros

Ist es nicht eigentlich irre romantisch, geil zu sein? Diese Geschichte sagt: ja. Bassenge und seine Sparringspartner im Off-Kommentar sagen: eher nicht. Was für ein Jammer, dass die Evolution bis heute den Trieben nichts entgegen zu setzen hat. Und so zieht es die Mädchen ewig zum Bösen hin.

Mit: Lars Rudolph (Graf Hugo von der Wolfsburg), Friederike Kempter (Fräulein Leontine von der Wolfsburg), Doris Wolters (Gottliebin, die alte Amme), Wolfgang Pregler (Schildknecht, Wildhüter des Grafen), Raphael Clamer (Dr. Wrukolak), William Cohn (Knappwurst, Bibliothekar), Zeljka Preksavec (Zigeunerin), David Rott (Inspektor), Ulrich Bassenge (Bastardsohn)

Musik und Regie: Ulrich Bassenge - Produktion: WDR 2014 - Dauer: 44'

Ulrich Bassenge, 1956 in München geboren, ist ein deutscher Hörspielmacher und -regisseur, Komponist, Musiker und Autor. In seinen Arbeiten für das Radio greift er oft auf akustische und schriftliche Dokumente zurück und unterwandert bei der Gestaltung auf muntere Weise jeglichen Ansatz zu definitorischen Festlegung des Hörspiels.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Claude Pierre Salmony