«Jackie» von Elfriede Jelinek

Jackie, ehemalige First Lady und Heroine Amerikas, ein längst verstorbenes Idol, lässt ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks Revue passieren.

Jackie Kennedy
Bildlegende: Jackie Kennedy Keystone

Mit biografischen Fakten und einem permanenten Vergleich mit Marilyn Monroe, Jackies stärkster Gegenspielerin, umkreist Jelinek in ihrem Hörspielmonolog Jacqueline Bouvier (1929–94), die Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy und des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis.

«Die Dichterin leiht dieser Jackie ihre unbarmherzige Intelligenz für die Durchleuchtung ihres Lebens, und bei der müden Intonation dieses Selbstbespiegelungstextes lernen wir mehr als aus psychologischen oder soziologischen Untersuchungen etwas über die Existenzen im dauernden Scheinwerferlicht der Medien». (Jury-Begründung zum Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004)

Mit: Marion Breckwoldt

Regie: Karl Bruckmaier - Produktion: BR 2003 - Dauer: 56'

Elfriede Jelinek, geboren 1946, aufgewachsen in Wien, studierte ab 1960 am Wiener Konservatorium Klavier und Komposition und nach dem Abitur 1964 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Nach Abbruch des Studiums 1967 begann sie zu schreiben: Romane, Theaterstücke, Lyrik, Essays, Übersetzungen, Hörspiele, Drehbücher und Libretti. Zahlreiche Auszeichnungen: u.a. Mülheimer Dramatikerpreis (2002, 2004, 2009, 2011), Stig-Dagermann-Preis, Lessing-Preis, Franz-Kafka-Literatur-Preis, Hörspielpreis der Kriegsblinden, Nobelpreis für Literatur (alle 2004).

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Redaktion: Johannes Mayr